Mittwoch, 15. Juli 2015

Augenärzte raten zu Schwimmbrillen

Rote Augen nach dem Schwimmbadbesuch können Anzeichen für eine Entzündung sein. Das liegt zumeist am Chlor in Verbindung mit anderen Substanzen. Wegen der Infektionsgefahr in Schwimmbädern raten Augenärzte daher zu einer Schwimmbrille.

Zum Schutz vor Augenentzündungen empfehlen Augenärzte die Verwendung von Schwimmbrillen.
Zum Schutz vor Augenentzündungen empfehlen Augenärzte die Verwendung von Schwimmbrillen. - Foto: © APA/DPA

Wer ins Schwimmbad geht, hat häufig anschließend für ein paar Stunden rote, tränende Augen. Das liegt vor allem am Chlor: Wenn es mit Schweiß, Urin und Schmutz im Badewasser reagiert, entsteht eine chemische Verbindung, die den schützenden Tränenfilm der Augen angreift.

Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft in München hin. Augentropfen mit Tränenersatzflüssigkeit können die Beschwerden lindern.

Wer länger als 24 Stunden brennende, rote Augen hat, geht am besten zum Augenarzt. Denn unter Umständen hat man sich im Schwimmbecken eine Augeninfektion eingefangen.

Obwohl Chlor ins Badewasser gegeben wird, können sich Schmutzpartikel und Keime ansammeln. Die können in die Horn- oder Bindehaut gelangen und dort Entzündungen verursachen.

Eine gut sitzende Schwimmbrille schützt die Augen.

dpa

stol