Gottschalk ging in der Sendung auch äußerst kritisch mit sich selbst um und betonte: „Was über mich geschrieben wird, kann ich nicht kontrollieren, ich kann nur bestimmen, wie ich damit umgehe.“Er gab aber durchaus zu, dass „Vieles Scheiße“ war, was er in 30 Jahren TV gemacht habe. Das Fernsehen sei aber nun mal eine Wiese, auf der man sich ausprobiere und dabei auch scheitern könne.„Gescheitert“: So bezeichnet er seinen Aufritt bei „Supertalent“. Er habe sich irgendwann wie ein „Kaplan in einem Striptease-Klub““ gefühlt. Gegen Casting-Shows habe er nichts einzuwenden, einzig und allein etwas gegen die „Wirklichkeitsverschiebung“, die in diesen Shows stattfinde.Er selbst sei vor vielen Jahren als Jugendlicher zum Casting beim Südwest-Rundfunk gegangen. „Da habe ich deinen Südtiroler Großonkel Luis Trenker nachgemacht“, sagte er in Richtung Markus Lanz.Der gebürtige Olanger verneinte zwar, dass Trenker sein Großonkel sei, aber er ließ es sich nicht nehmen, genauer nachzuforschen.Daraufhin folgte eine Imitation von Luis Trenker von Seiten Gottschalks. Die Performance wurde vom Publikum mit großem Applaus gewürdigt.pas/joi