Samstag, 21. Dezember 2019

Besonders berührendes Erlebnis beim Weihnachtseinkauf

Die Vorweihnachtszeit ist häufig geprägt von Hektik und Stress, nicht zuletzt beim Kauf der Weihnachtsgeschenke. Umso schöner ist es, wenn man dabei ein derart warmherziges und berührendes Erlebnis hat wie eine Boznerin dieser Tage. Sie war derart angetan, dass sie die Geschichte auf Facebook mit anderen teilen wollte.

In der Vorweihnachtszeit kann man besonders rührende Momente erleben.
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In der Vorweihnachtszeit kann man besonders rührende Momente erleben. - Foto: © Gütegemeinschaft Kerzen - dpa - gms

Die Frau stand am Freitag in einem Geschäft in der Bozner Altstadt in der Schlange an, um zu bezahlen. Vor ihr stand ein etwa 12-jähriges Mädchen englischer Muttersprache mit einem 50-Euro-Schein in der Hand.

Für diesen Betrag wollte das Mädchen Geschenke, vermutlich für Eltern und Geschwister, kaufen. Doch es fehlten ihm letztlich 7,68 Euro zum geschuldeten Gesamtbetrag. Das Mädchen überlegte hin und her, was es zurücklassen sollte.

„Den Rest übernehme ich“

Die Boznerin beobachtete das Ganze so nebenbei, mit den Gedanken ganz irgendwo anders. Plötzlich rief hinter ihr ein junger Mann, vielleicht selbst Student, den Verkäuferinnen zu: „Den Rest übernehme ich.“

Das Mädchen war immer noch beim Überlegen, bis der junge Herr ihr zu verstehen gab, dass alles in Ordnung sei, er die Differenz bezahle und dass sie ein schönes Weihnachtsfest feiern solle.

Die Augen des Mädchens strahlten

Als das Kind realisierte, was der Mann gerade gesagt hatte, wurde es ganz verlegen. Es sah den Mann sehr dankend an und seine Augen strahlten. Die Verkäuferinnen waren genauso überrascht wie all die wartenden Leute und sie packten die Geschenke in eine Tüte.

Das Mädchen nahm die Tüte entgegen, ging um die wartende Boznerin herum, auf den Mann zu, reichte ihm die Hand, bedankte sich mehrmals und wünschte ihm Frohe Weihnachten.

Die Frau war gerührt und gleichzeitig schämte sie sich laut eigenen Angaben ein bisschen, dass sie nicht auf diese Idee gekommen war, einfach nur daneben stand und zusah.

„Manchmal gibt es Situationen, wo man spontan Gutes tun kann“

„Mein Respekt gilt dem jungen Mann. Von diesem kann ich lernen. Manches Mal gibt es Situationen, wo man spontan Gutes tun kann. Das heißt für mich Weihnachten“, so das besinnliche Fazit der Frau.

ds