„Ich bin ein Mensch, der in Bildern denkt“, sagt Karin Roner. Als Kind habe sie für Hunger und Durst mit Legosteinen gespielt, Häuser, ganze Stadtlandschaften gebaut. „Ich war fest entschlossen, Architektin zu werden.“ Als es nach der Matura ernst wurde, hatte die Lust am Lernen etwas nachgelassen. „Und so kam ich zu Roner.“ Eine Entscheidung, die sie bisher nicht bereut hat. „Auch weil sich Kreativität und die Freude am Bauen und Planen in einem Unternehmen durchaus ausleben lassen.“ <BR /><BR />Karin Roner lacht gerne und gestikuliert viel, wenn sie spricht. Ihre Art ist offen und direkt. „Man sieht es mir sofort an, ob mir etwas passt oder nicht.“ Ob dies für eine Unternehmerin positiv oder negativ sei, könne sie schwer beurteilen. „Ich bin bisher aber sehr gut damit gefahren.“ Die zweifache Mutter drückt Lebensfreude, Zuversicht und genau jene Solidität aus, die man hinter einem Südtiroler Familienunternehmen vermutet. <BR /><BR />Außerdem im aktuellen Heft: ein Interview mit Univ.-Prof. Dr. Andreas Conca über zehn Südtiroler Kinder, die zwischen 1939 und 1945 Opfer des NS-Euthanasieprogramms wurden; ein Beitrag über das „Ausmärzen“ und andere Bräuche im Frühling; ein Artikel über Bäuerin Sabine Schrott vom Felderhof in Uttenheim und ihre Bemühungen um alte, heimische Gemüsesorten. <BR /><BR />