Donnerstag, 09. April 2015

Briten wetten: Zweites Royal-Baby wird ein Mädchen

Der Rummel um das zweite Baby von Prinz William und seiner Frau Kate ist ungleich kleiner als bei Brüderchen George. Eingefleischte Royal-Fans wünschen sich ein Mädchen. Das Wettgeschäft brummt bereits.

Mama Kate weiß angeblich nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.
Mama Kate weiß angeblich nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. - Foto: © LaPresse

Alice, Charlotte oder doch Arthur – wie könnte das zweite Kind von Kate (33) und Prinz William (32) heißen?

Je näher die Geburt des nächsten britischen Royal Baby rückt, desto mehr kocht in England die Gerüchteküche. Ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, wissen die Herzogin und der Herzog von Cambridge angeblich selbst nicht.

Als Geburtstermin hatte der Hof offiziell lediglich „April“ angegeben. Kate selbst soll kürzlich fallen lassen haben, dass es wohl in der zweiten Hälfte des Monats soweit sein wird. Fest steht hingegen, dass ihr zweites Kind, wie schon Brüderchen George, im St. Mary's Hospital in London zur Welt kommen soll.

Name und Geschlecht – das sind geschätzte zwei bis drei Wochen vor der royalen Niederkunft die beiden Fragen, auf die Klatschreporter Antworten suchen. Ansonsten hatte die zurückhaltende Medienpolitik des Kensington-Palastes Erfolg.

Hellblau oder rosa?

Dennoch berichten die Medien verstärkt über die Farben hellblau und rosa. Kate sei angeblich vergangene Woche beim Einkaufen von Mädchenkleidern gesehen worden. Die Boulevardzeitung „Daily Mail“ will außerdem gehört haben, dass ein Inneneinrichter kürzlich Wandfarben in rosa und lila an Anmer Hall, einen Wohnsitz des Paares, geliefert hat.

Bestätigen wollte das weder der Kensington-Palast noch der Inneneinrichter.

Wettbüros machen gute Geschäfte

Wie auch vor der Geburt von George, der im Juli zwei Jahre alt wird, machen britische Wettbüros ein gutes Geschäft mit den Spekulationen: Es gibt nicht nur Wetten auf den Namen, das Geschlecht und den Geburtstag des Kindes.

Auch Gewicht und Haarfarbe sind den Briten das eine oder andere Pfund an Wetteinsätzen wert. Außerdem wetten einige darauf, ob Kate oder William das Neugeborene auf dem Arm hat, wenn die junge Familie aus dem Krankenhaus schreitet. Und: welches Kleid wird Kate dabei tragen?

„Bei der Geburt von George haben insgesamt 30 000 Leute eine Wette abgeschlossen und rund 500.000 Pfund (rund 682 000 Euro) eingesetzt“, sagt Rupert Adams vom Wettbüro William Hill, einem der größten britischen Buchmacher. „Die meisten Wetten wurden damals in den Tagen zwischen der Geburt und der Bekanntgabe des Namens abgeschlossen.“

Alice und Charlotte oder doch Elizabeth oder Victoria?

Hoch im Kurs bei den Wetten stehen diesmal traditionelle Vornamen wie Alice und Charlotte, aber auch Elizabeth und Victoria, der Name zweier Königinnen. Sollte es doch ein Junge werden, wetten die meisten auf Arthur oder James.

Natürlich wird auch spekuliert, ob das Kind nicht doch nach der verstorbenen Mutter von William, Prinzessin Diana, benannt werden wird. 

Ob Mädchen oder Junge – die Königliche Münzprägeanstalt Royal Mint widmet nach Prinz George auch dem zweiten Kind des Paares eine eigene Gedenkmünze zur Geburt im Nennwert von fünf Pfund. Dem hatte Königin Elizabeth im März zugestimmt. Was darauf zu sehen sein wird, wird erst nach der Geburt festgelegt.

dpa

stol