Nach den am Donnerstag veröffentlichten Ergebnissen einer Studie des Londoner University College (UCL) stellten die Wissenschaftler bei der Untersuchung der Hirnaktivität mehrerer Menschen fest, an welches Erlebnis aus der Vergangenheit sie gerade dachten. Dazu wurden das sogenannte episodische und das autobiografische Gedächtnis beobachtet, das persönliche Erinnerungen speichert. Die Ergebnisse der Untersuchung erschienen in der Online-Ausgabe des US-Fachmagazins „Current Biology“.Für die Studie zeigten die Forscher den Probanden kurze Filme mit alltäglichen Handlungen. Danach wiesen sie sie an, sich an die Filme zu erinnern und scannten gleichzeitig mittels der Magnetresonanztomographie (MRT) ihre Gehirne ab. Jede aufgenommene Gehirnaktivität konnte einer spezifischen Erinnerung zugeordnet werden. Jetzt, da es ihnen gelungen sei, herauszufinden, wo die Erinnerungen liegen, könne untersucht werden, wie sie gespeichert werden und sich verändern, sagte die Hauptautorin der Studie, Eleanor Maguire. US-Forschern gelang es 2008 bereits, mittels der MRT herauszufinden, welche Bilder Probanden vor Augen hatten. apa/afp