Von einem Nervenleiden seines Bruders, das das Herz angreifen könnte, könne keine Rede sein, sagte Georg Ratzinger in Regensburg. „Das ist reine Fantasie.“Beten um gute TodesstundeDer frühere Leiter der Regensburger Domspatzen räumte ein, dass die Kräfte seines Bruders allmählich schwinden. „Es ist nicht mehr das, was es war.“ Humorvoll fügte er über sich und seinen Bruder hinzu: „Wie wir halt sind, wir alten Dackel.“ Der 94-Jährige sagte, er bete jeden Tag „um eine gute Todesstunde für meinen Bruder und mich“.Im April will Georg Ratzinger den emeritierten Papst wieder in Rom besuchen. Die Brüder sehen sich mehrmals im Jahr und telefonieren regelmäßig miteinander.Joseph Ratzinger feiert am 16. April seinen 91. Geburtstag. Seit seinem spektakulären Rücktritt vor 5 Jahren lebt er weitgehend zurückgezogen in dem ehemaligen Kloster „Mater Ecclesiae“ in den Vatikanischen Gärten.dpa