Montag, 04. November 2019

Comeback nach 40 Jahren: Monsorno beim New-York-Marathon

Er war 1979 der erste Südtiroler beim New-York-Marathon: 40 Jahre später hat sich der Montaner Alfred Monsorno einen Traum erfüllt und sich erneut dem 42-Kilometer-Lauf durch den Big Apple gestellt.

Vor 40 Jahren lief Alfred Monsorno als erster Südtiroler beim New-York-Marathon mit, am Sonntag teilte er die Erfahrung mit seinen beiden Söhnen Benjamin (r.) und Thomas (l.).
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Vor 40 Jahren lief Alfred Monsorno als erster Südtiroler beim New-York-Marathon mit, am Sonntag teilte er die Erfahrung mit seinen beiden Söhnen Benjamin (r.) und Thomas (l.). - Foto: © Alfred Monsorno

Knapp 28 Jahre jung war Alfred Monsorno, als er am 21. Oktober 1979 als erster Südtiroler am berühmten New-York-Marathon teilnahm.

40 Jahre später wollte er es noch einmal wissen – und war beim Startschuss am Sonntag auf der Verrazzano-Narrows-Bridge mit der Nummer 64454 dabei, diesmal begleitet von seinen beiden Söhnen Thomas (33) und Benjamin (30).


Tochter Laura hingegen wartete als Physiotherapeutin im Ziel am Central Park, berichtete die Sonntagszeitung „Z“.

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ls Organisator des „Run for Alzheimer“ stand natürlich auch das „Big-Apple“-Comeback im Dienste einer guten Sache: „Ich will damit auf alle Menschen in Südtirol hinweisen, die aufgrund einer Alzheimer-Erkrankung entweder keinen Marathon mehr laufen können oder die Erinnerungen an solche persönliche Momente verloren haben“, erklärte Monsorno im Interview mit dem Tagblatt „Dolomiten“.

Ebenfalls vor Ort waren die jungen Filmemacher Andreas Augschöll und Julian Tschager, die das Ereignis und das Drumherum szenisch festhielten.

Im Ziel angekommen biss ein glücklicher Alfred Monsorno in seine Teilnehmer-Medaille im Central Park: „Das war Gänsehaut pur“, erzählt er via Whatsapp an die STOL-Redaktion.



Wie lange er für die Runde durch alle 5 New Yorker Stadtviertel gebraucht hat, möchte Monsorno nicht verraten: „Darum geht es nicht und das ist auch total unwichtig.“

„Trotz schmerzender Achillessehnen habe ich immer das Ziel im Central Park vor Augen gehabt.“ Und das hat er auch erreicht – für den guten Zweck.

liz