Straßen und Baustellenlärm fände er nicht so tragisch, „aber Musik in Aufzügen oder in Flugzeugen ist mir unerträglich“, sagte der 69-Jährige dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Auch Musik in Restaurants halte er nicht aus. „Selbst wenn sie ganz leise ist.“Der Generalmusikdirektor der Berliner Staatsoper fürchtet, dass die Menschen durch die „Dauerberieselung“ das Hören verlernen.Er verstehe auch Schriftsteller und Maler nicht, die bei ihrer Arbeit klassische Musik hören. „Die Komplexität dieser Art von Musik erfordert es, sich ihr ganz zu widmen.“Im Alltag ziehe er persönlich deshalb Stille vor, höre auch im Auto keine CDs und fast nie Radio. Zur Entspannung schaue er sich lieber im Fernsehen deutsche Krimis an.