Mit Jannik Sinner und Maura Delpero haben es heuer gleich 2 Südtiroler in ihren jeweiligen Bereichen zu internationalem Weltruhm gebracht.<BR /><BR />Der Sextner Ausnahmespieler hat 2024 die Tennisplätze dieser Welt gerockt und die Saison als Weltranglistenerster abgeschlossen. Kein Wunder, dass er für die Südtiroler im Bereich Sport die Persönlichkeit des Jahres ist. Mit klaren 84 Prozent der Stimmen siegte Sinner deutlich vor Rollstuhltennisspieler Ivan Tratter (14 Prozent) und Südtirols FISI-Chef Markus Ortler (2 Prozent).<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113153_image" /></div> <BR />Während Sinner in aller Munde ist, ist Maura Delpero eher auf leisen Sohlen in die cinematografische Weltelite aufgestiegen. Mit ihrem Film „Vermiglio“ hat sie nicht nur bei den Filmfestspielen in Venedig einen Silbernen Löwen eingeheimst, sondern hat es bei den Oscarnominierungen unter die Top 15 der ausländischen Filme geschafft. Das ist natürlich hierzulande nicht unentdeckt geblieben. Kein Wunder, dass Delpero die Abstimmung mit 65 Prozent klar für sich entschieden hat. Auf Platz 2 landete die Künstlerin Julia Bornefeld (18 Prozent), auf Platz 3 die Autorin Greta Maria Pichler (17 Prozent).<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113156_image" /></div> <BR />Die Vorschläge für die Nominierungen kamen von den Südtirolern selbst. An die 200 Mails sind in der Redaktion eingegangen. Die jeweils 3 Meistgenannten jeder Kategorie stellten sich dann einer Online-Abstimmung, an der sich an die 4000 Südtiroler beteiligt haben. Die Befragung ist eine reine Abstimmung und hat folglich keinen repräsentativen Charakter.<BR /><BR />Und die befanden, dass in der Kategorie Politik und öffentliche Sicherheit Bozens Quästor Paolo Sartori am weitesten hervorgestochen hat. Mit seiner rigiden Haltung zu Kleinkriminalität und seinem klaren Umgang mit straffälligen Einwanderern hat er 78 Prozent der Stimmen geholt. Mit 18 Prozent klar auf Platz 2 rangiert Soziallandesrätin Rosmarie Pamer. Platz 3 belegt mit 4 Prozent der Stimmen Parlamentarier und SVP-Obmann Dieter Steger. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1113159_image" /></div> <BR />Am knappsten war das Rennen im Bereich Soziales. Dort hatte ASGB-Chef Tony Tschenett lange die Nase vorn. Im Endspurt wurde er von Ehrenamts-Tausendsassa Ulrich Seitz überholt. Dieser lag am Ende mit 48 Prozent der Stimmen auf Platz 1, gefolgt von Tschenett mit 36 Prozent. Rang 3 belegt im Bereich Soziales Gunde Bauhofer, Direktorin der Verbraucherzentrale VZS, mit 15 Prozent.