Peinliche Gesprächspausen werden vom Dialog auf der Leinwand überbrückt. Die Verabredung im Kino ist aber noch aus anderen Gründen praktisch, sagt Flirtcoach Nina Deissler: „Hier können Sie gute Erfahrungen machen, wie eine mögliche Partnerschaft aussehen würde.“ Das gehe mit der Filmauswahl los: Ist man sich von vornherein einig oder muss lange diskutiert werden? Wer zieht am Ende den Kürzeren? Welche Snacks wählt der oder die andere und werden sie geteilt oder nicht?Sollte sich bei diesen Fragen schon herauskristallisieren, dass es hakt, stehen die Chancen für eine gemeinsame Zukunft eher schlecht. Denn so sind ständige Reibereien im Alltag absehbar. Umgekehrt bedeutet das aber: Läuft es mit dem ersten Date im Kino glatt, kann daraus sehr viel mehr werden.dpa/tmn