Endlich Feierabend. Es ist wieder einmal spät geworden. Sandra Fischer verlässt hastig die Polizeiwache in Richtung S-Bahn. Zu Hause wartet bereits Ehemann Dirk auf die Polizistin.Die letzten Meter zum Haus beschleunigt die attraktive Frau ihre Schritte. Trotz des schnellen Tempos wird sie das mulmige Gefühl nicht los, von einem Unbekannten verfolgt zu werden. Bevor sie sich vergewissern kann, fällt ein Schuss. Sandra ist getroffen und sinkt schwer verletzt zu Boden.Wenig später kämpft die junge Frau auf der Intensivstation um ihr Leben. Die Nachricht über das Attentat auf die junge Polizistin verbreitet sich rasend schnell und löst Entsetzen aus.Nicht allein Dirk findet keine Erklärung, auch Sandras Kollegen sind mehr als fassungslos. Noch am Tatort sagt Dienstgruppenleiter Joachim Steinhoff Hauptkommissar Herzog und seinen Kollegen aus der Mordkommission jegliche Unterstützung bei der Aufklärung dieses ungewöhnlichen Falles zu. Ohne konkrete Anhaltspunkte ermittelt Rolf Herzog zunächst in alle Richtungen.Dabei entgeht ihm jedoch nicht, dass die angekündigte Hilfe nur ausgesprochen widerwillig geleistet wird. Sandras Kollegen scheinen ihm sogar ausschlaggebende Informationen vorzuenthalten.Durch Zufall treffen Herzog und sein Team auf Volker Sturm, einen ehemaligen Polizisten, der vor einem halben Jahr vom Dienst suspendiert wurde. Dazu beigetragen hatte damals offensichtlich Sandra, die Sturm wegen unterschlagenen Geldes angezeigt hatte.Der Verdacht gegen ihn erhärtet sich, als die Kommissare in Sandras Wohnung eine enorme Summe Geld finden. Hatte Sandra den Ex-Polizisten erpresst? Und was verschweigen die Kollegen aus der Polizeiwache? Der Fall nimmt eine ungeahnte Wendung, als Anke Flemming, Sandras beste Freundin und Kollegin, auf ihrem Heimweg hinterhältig erschossen wird.Möchten Sie diese Sendung aufnehmen? Klicken Sie hier!