Sonntag, 15. April 2018

Der Hirntumor machte ihn zum Zahlengenie

Eine Operation am Gehirn rettete Stefano Scola (55) aus Eppan 2013 das Leben – und machte ihn zum Zahlengenie. Seither verblüfft er mit rasanten Rechenoperationen. Die unglaubliche Geschichte eines medizinischen Ausnahmefalles.

Eine Operation macht Stefano Scola zum Genie.
Eine Operation macht Stefano Scola zum Genie. - Foto: © D

Zuerst ein paar Tage lang. Dann eine Woche. Schließlich einen Monat. Der Schmerz im Kopf wollte nicht mehr verschwinden. „Am 21. Mai 2013 zu Mittag habe ich dann gesagt: Es reicht!“, erzählt Stefano Scola heute – fast fünf Jahre danach.

Kampf gegen dunklen Flecken im Gehirn Der Handelsvertreter und passionierte Skitrainer aus Eppan entschloss sich also, ins Bozner Krankenhaus zu gehen. Am Abend dann die niederschmetternde Diagnose: Scola hatte einen bösartiger Tumor im rechten Temporallappen – zwei Mal drei Zentimeter groß. Ohne sofortige Operation blieben ihm noch ein paar Wochen, vielleicht auch sechs Monate, so die Ärzte. Mit einer OP stünden die Chancen gut, dass daraus eineinhalb Jahre würden.

Drei Tage später wurde operiert. Das Ärzteteam der Neurochirurgischen Abteilung rund um Primar Andreas Schwarz (siehe Interview unten) konnte den Tumor vollständig entfernen und zeigte sich hoffnungsvoll. „Auch ich war nach dem Eingriff sehr positiv gestimmt“, beschreibt Scola. Bis zum November 2014.

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe der Sonntagszeitung "Zett".

stol