Sonntag, 31. Mai 2015

Der Karaoke-Europameister kommt aus Italien

Genau eine Woche nach dem Eurovision Song Contest in Wien wurde die Euroke 2015 in Linz ausgetragen. Roberto Pagnanelli aus Italien und Elena Lebedova aus Russland sind die Sieger der ersten European Karaoke Championships.

Roberto Pagnanelli überzeugte die Jury.
Roberto Pagnanelli überzeugte die Jury.

Für die beiden Sieger geht es im November zur Karaoke-WM in Singapur, inklusive einer Woche Aufenthalt.

Pagnanelli gab Puccini („Nessum Dorma“), Queen („Bohemian Rhapsody“) und rührte das Publikum zu Tränen.

Lebedova überzeugte die internationale Jury unter anderem mit ihren Interpretationen von Anastacia („I'm Outta Love“) und James Brown („It's a Man's World“),

Die Steirerin Reinisch sang sich mit Hits von Celine Dion und Tina Turner zum Vize-Europameistertitel vor der Italienerin Gaia Anglani. Bei den Herren sicherte sich der Russe Pavel Kubasov den zweiten Platz vor Benjamin Spitzl aus Deutschland und dem Oberösterreicher Andreas Grasböck.

Zwölf Nationen schickten je eine Dame und einen Herren zur Euroke nach Linz. Für kommendes Jahr gebe es schon mehr Zusagen, erklärte Veranstalter Herwig Bachmaier.

Die Euroke 2016 soll in St. Petersburg stattfinden, 2017 steht Budapest auf dem provisorischen Kalender.

Jury entscheidet nach vier Songs

„Für die erste EM bin ich sehr zufrieden, da ist etwas Großes im Entstehen“, berichtete er im APA-Gespräch am Sonntag. Etwas mehr Besucher – rund 300 waren gekommen – hätten es sein können. Karaoke habe aber hierzulande noch nicht so eine Breitenwirkung. Doch „die Stimmung war super, wie bei einem Länderspiel, mit den Fans aus den anderen Nationen“.

Viermal mussten die Kandidaten auf die Bühne und ihr Gesangstalent unter Beweis stellen, ehe die Jury die Sieger kürte.

Für Österreich hatte neben einem SMS-Voting eine Fachjury aus Robinson, DSDS-Teilnehmer Kevin Spatt, Marlen Billii, Nina „Bambi“ Bruckner, Serge Falck, Rebecca Rapp und Wolfgang Frühwirth die Final-Teilnehmer bestimmt. Neben Reinisch und Grasböck gingen Marietta Brandstötter aus Oberösterreich, Barbara Korvas und Alexander Haubenburger aus Wien sowie Jojo Ragas aus Niederösterreich ins Rennen.

dpa

stol