Freitag, 26. Oktober 2018

Der letzte Corgi der Queen ist tot

Seit Jahrzehnten waren sie am Hof stets an ihrer Seite, doch künftig wird die Queen ohne ihre treuesten vierbeinigen Begleiter auskommen müssen: Wie die britische Zeitung „The Daily Mail“ am Freitag berichtete, ist Whisper, der letzte Corgi von Königin Elizabeth II., im Alter von zwölf Jahren verendet. Die 92-jährige Monarchin sei „tief betrübt“, berichtete das Blatt.

Königin Elizabeth II. auf einem Bilddokument von 1969 mit 4 ihrer geliebten Corgi-Hunde.
Königin Elizabeth II. auf einem Bilddokument von 1969 mit 4 ihrer geliebten Corgi-Hunde. - Foto: © APA/AFP

Die Welsh Corgi Pembroke sind seit den 1930er-Jahren quasi ein fester Bestandteil der königlichen Familie. Seit ihrem ersten eigenen Corgi Susan, einem Geschenk zum ihrem 18. Jahrhundert, blieb die Queen den kurzbeinigen Hütehunden stets treu, ganze Generationen hat sie selbst großgezogen. Sie durften im Buckingham-Palast frei herumlaufen und sind auf zahlreichen offiziellen Porträts neben der Königin zu sehen.

Britische Medien hatten vor drei Jahren berichtet, dass die Queen die eigene Aufzucht inzwischen allerdings eingestellt hat, damit die kleinen spitzohrigen Vierbeiner nach ihrem Tod nicht zu „Waisen“ werden. Willow, der letzte Corgi aus ihrer Aufzucht, starb im vergangenen April. Whisper hatte sie bereits adoptiert: Sein Herrchen, ein Wildhüter aus Schloss Sandringham, war 2016 gestorben.

Elizabeth II. besitzt jetzt noch zwei Hunde, die beiden Dorgis Candy und Vulcan. Dabei handelt es sich um eine Mischung aus Corgi und Dackel.

apa/afp

stol