Manuel Peer ist in der Fitnessszene längst kein Unbekannter mehr. Mit seinen Bodybuilder-Erfolgen, dem Coaching-Job und seinem eigenen Produkt hat er mit 24 Jahren bereits viel erreicht. <BR /><BR /><BR />Disziplin, Fokus und hundertprozentige Überzeugung seien der Schlüssel, um ein körperliches Ziel auch zu erreichen, sagt Peer. Diese drei Eigenschaften haben den Bodybuilder schon weit gebracht – und er will noch weiter hinaus. <BR /><BR />Insgesamt hat Peer im vergangenen Jahr an sieben Bodybuilder-Wettkämpfen teilgenommen – und davon fünf gewonnen. Ein wichtiges Event steht dieses Jahr bald schon an: der Olympia Amateurwettkampf im Bodybuilding am 4. und 5. Juni in Spanien. „Darauf bin ich momentan voll fokussiert und bereite mich gut vor“, sagt der Salurner. Denn mit einem zweiten Platz will er nicht nach Hause zurückkehren.<h3> Fitnesscoach ohne Feierabend</h3>Wer sich denkt, er habe im Job wenig Pausen, hat noch nie einen Einblick in Manuel Peers Arbeitswoche erhalten. Seit 2016 ist er Fitnesscoach und unterstützt von Jung bis Alt jeden, der sich ein körperliches Ziel vorgenommen hat. „Mein jüngster Kunde ist 17 Jahre jung und mein Ältester 65“, erzählt der Blondhaarige. Jeder, egal wie fit, könne ihn um Rat fragen. „Ich erstelle nicht für sie einen Trainingsplan, sondern mit ihnen“, erklärt Peer. Dabei stimme er Mahlzeiten und Trainingseinheiten genau auf den Alltag und die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden ab. <BR /><BR />„Mir ist sehr wichtig, dass die Leute ihren Plan auch umsetzen können und er sich gut in ihren Alltag einfügt“, führt der Salurner aus. Doch er betreut seine Schützlinge auch im Trainingsbereich, manchmal auch vor Ort: „Wenn ich die Leute besser kenne, trainiere ich manchmal auch mit ihnen.“ Mit dem gemeinsamen Training könne er sich gleichzeitig die körperliche Verbesserung anschauen. <BR /><BR />Das Wort Feierabend kennt Manuel Peer nur von anderen. Denn für ihn gibt es keine geregelten Arbeitszeiten: „Manchmal fange ich schon um sechs Uhr morgens an, erste Kundenfragen zu beantworten und die letzten Antworten verschicke ich um 22 Uhr.“ Zeit für Ruhe, Entspannung oder andere Hobbys bleibt da kaum mehr übrig. Trotzdem versucht Peer, Zeit für sich zu finden.<h3> Bodybuilder mit großem Kampfgeist</h3>Abzuschalten und sich psychisch perfekt vorzubereiten, sei der Schlüssel beim Bodybuilding – besonders vor einem Wettkampf. „Dieser Sport funktioniert nur, wenn man im Kopf auch vorbereitet ist“, erklärt der 24-Jährige. Die Hungerpausen oder intensiven Trainings fordern Körper und Geist. „Momentan bereite ich mich auf zwei Wettkämpfe vor“, erklärt der Salurner. Am 22. Mai geht es in Italiens Hauptstadt Rom darum, den ersten Platz beim „Muscle Battle“ zu holen. Zwei Wochen später startet der Bodybuilder dann zum erwähnten Wettbewerb nach Spanien. Dort möchte der Fitnesscoach unbedingt siegen und versucht, alle wichtigen Faktoren, wie z.B. Körpergewicht, genau einzuhalten. Ab einer bestimmten Körpergröße darf er sein Gewicht um kein Gramm überschreiten, ansonsten droht der Ausschluss aus dem Wettkampf. Auch die Mahlzeiten müssen genau abgewogen werden. „Dabei kommt es auf jedes Reiskorn oder jeden Tropfen Wasser exakt an“, gibt Manuel Peer Einblicke in seinen Alltag. <BR /><BR />Das Bodybuilding beansprucht jede Facette seines Lebens. Dabei kann bereits eine harmlose Verletzung weitreichende Folgen haben, die dann wiederum ein Aus für die Bodybuilder-Karriere bedeuten könnten. Doch Manuel Peer ist mit vollem Fokus in der Vorbereitung und hält sich mit eiserner Disziplin an den Trainings- und Ernährungsplan. <h3> Coach, Bodybuilder und Unternehmer</h3>Seinen Kunden gibt der Muskelmann nicht nur Tipps rund um Training und Ernährung. Er hat auch ein Auge auf die richtigen Nahrungsergänzungsmittel. Die seien für das Training nämlich essenziell. „Manchmal muss man mehrere verschiedene Stoffe zu sich nehmen und sie eigens zusammenmischen“, erklärt Peer. Besonders vor dem Training braucht man einen sogenannten „Booster“, um optimal starten zu können. Doch die Stoffe richtig zu mischen, sei einigermaßen zeitaufwendig und funktioniere nicht immer, fügt der 24-Jährige hinzu. „Es kann sein, dass man die unterschiedlichen Stoffe nicht immer in der Menge Zuhause hat, die man benötigt.“ <BR /><BR />Um dieses Problem der Mixtur und des Vorrats zu umgehen, hat sich der Salurner etwas überlegt. Ein Produkt, das alles beinhaltet: also von Aminosäuren bis hin zu Pflanzenextrakten. In diesem „Wunderpulver“ seien alle Stoffe drinnen, die man für den perfekten Trainingsstart braucht.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="766193_image" /></div> <BR /><BR />„Die Idee, ein solches Produkt selbst zu entwickeln, hatte ich schon vor ein paar Jahren“, erzählt der Salurner. Doch damals besuchte er noch die Schule und hatte weder das nötige Kapital noch die Zeit, um sich ordentlich damit zu befassen. Das habe sich geändert. Mittlerweile verkaufe sich das Produkt mit dem Namen „Black Focus“ sehr gut und die Kunden seien überaus zufrieden. „Das ist die Hauptsache“, bringt es der 98 Kilo schwere Athlet auf den Punkt. <h3> Zufrieden sein gibt es (fast) nicht</h3>Auf die Frage, ob er eigentlich zufrieden mit seinem Körper und den bisherigen Erfolgen sei, antwortet der Salurner lächelnd: „Zufrieden darf man nie sein.“ Es gebe immer etwas zu verbessern oder in seinem Fall nur noch zu „verfeinern“. Manuel Peer möchte sich ständig weiterentwickeln und nie den Fokus aus den Augen verlieren. Genau mit dieser Einstellung reist der Salurner im Juni nach Spanien und möchte sich den Titel holen.<BR /><BR />Denn, so erläutert Peer, mit dem ersten Platz beim dortigen Wettbewerb küre man sich automatisch zum Profi-Bodybuilder. Und vielleicht gibt sich der junge Salurner dann mit dem Erreichten zufrieden? Wohl eher nicht, verrät das Schmunzeln von Manuel Peer am Ende des Gesprächs.