Sonntag, 20. September 2015

"Der Strongmanrun ist verrückt, lustig und anstrengend"

Zum vierten Mal wurde in Rovereto am Samstag der "Strongmanrun" ausgetragen, ein Hindernisrennen der besonderen Art. Und zum vierten Mal hat auch die Boznerin Michela Mattivi daran teilgenommen und sich mit anderen 4500 Startern über 20 Kilometer und 28 Hindernisse durchgequält, allerdings durch jede Menge Spaß erleichtert. STOL hat Michela Mattivi.

Eines der mühsamsten Hindernisse war dieses riesige Netz aus verknoteten Tauen. (Foto: Benjamin Mair)
Eines der mühsamsten Hindernisse war dieses riesige Netz aus verknoteten Tauen. (Foto: Benjamin Mair)

Auf zwei jeweils zehn Kilometer langen Runden durch und rund um Rovereto mussten die Teilnehmer 14 Hindernisse zweimal überwinden, bestehend aus 15 Lkw-Containern, 200 großen Strohballen, 9000 Autoreifen, 500 Meter Gummiseilen, drei großen Lasten-Netzen und einer riesigen Rutschbahn. Es galt aber auch Erdhügel, ein Schaumbecken, Schlammpassagen, einen Bach und ein Schwimmbecken zu überwinden.

"Es hat auch heuer wieder Spaß gemacht, aber es war anstrengend", erzählte Michela Mattivi nach dem Rennen im STOL-Video. Und sie ist sich sicher: "Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei."

 

Michela Mattivi hat soeben einen Berg an Autoreifen überwunden. (Foto: Benjamin Mair)

Der älteste Teilnehmer war am Samstag 69 Jahre alt, die älteste Frau 66 und die jüngsten 18.

Weil der Spaß im Vordergrund stehen soll, waren die meisten Teilnehmer auch irgendwie spaßig verkleidet und schleppten teilweise auch noch allerlei Requisiten mit sich herum.

Die Teilnehmer kamen aus mehreren Teilen Italiens, sogar aus Sizilien, Kalabrien und Molise.

Was bei diesem Rennen fast unwichtig ist: Paolo Gallo legte die 20 Kilometer am schnellsten zurück und benötigte dafür eine Stunde, 22 Minuten und neun Sekunden.

Hier noch ein paar Schnappschüsse vom Samstag:

 

Raus aus dem mit Wasser gefüllten Container - und weiter geht's! (Foto: Benjamin Mair)

 

Immer wieder Autoreifen zum drüberkraxeln. (Foto: Benjamin Mair)

 

Das Schaumbecken war vor allem lustig. (Foto: Benjamin Mair)

 

Rauf und runter über Berge an Strohballen. (Foto: Benjamin Mair)

 

Sozusagen als Erfrischung musste/durfte auch noch ein Bach durchquert werden. (Foto: Benjamin Mair)

stol

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