Moskau ist aufgrund des Ukraine-Kriegs nicht mehr erwünscht. Peking hat mit zu hohen Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Dafür kommt nun Brixen zum Zug. <BR /><BR /> Der internationale Fachverband für das Wettkampfklettern innerhalb des Sportkletterns IFSC hat Brixen als Austragungsort für den IFSC-Boulder-Weltcup bestätigt. <BR /><BR /><Fett>10 bis 12. Juni in der Kletterhalle Vertikale</Fett><BR /><BR />IFSC-Boulder-Weltcup wird vom 10. bis 12. Juni in der Kletterhalle Vertikale ausgetragen<BR /><BR />Die Entscheidung kam nicht überraschend. Die Verantwortlichen der AVS-Sektion Brixen hatten bereits abgeklärt, ob innerhalb der kurzen Vorbereitungszeit der Boulder-Cup überhaupt organisatorisch zu stemmen sei. <BR /><BR />Und das Zeitprogramm bis Juni ist knapp, bestätigt Ralf Preindl vom Führungstrio der Kletterhalle Vertikale. Preindl erwartet zum Cup in Brixen über 200 Kletterathleten aus aller Welt. Die Zahl kann angesichts der Corona-Pandemie variieren. „Auch eine Qualifikation ist notwendig“, sagt Preindl. <BR /><BR />Eine große Herausforderung ist es, das Gelände bis Juni für die Wettkämpfe einzurichten. „Wir müssen eine Tribüne für 1000 Zuschauer aufbauen, von der von jedem Sitzplatz aus jeder Klettergriff einsehbar ist“, berichtet Preindl. Offizielle Gespräche mit der Acquarena über die Positionierung der Tribüne müssen zwar noch geführt werden, der Beachvolleyball-Platz wäre aber prädestiniert dafür.<BR /><BR />Auch die Finanzierung ist ein Thema. „Wir haben mündliche Absprachen mit Sponsoren, die nun auf Papier zu bringen sind“, sagt Preindl. Die Frist für Beitragsansuchen bei öffentlichen Ämtern ist teilweise schon abgelaufen, weshalb noch viele Gespräche notwendig sein werden. <BR /><BR />Zudem muss die Verpflegung der Kletterer, der Betreuer und des Publikums organisiert werden, ebenso die Drucksorten und Banner, deren Gestaltung genau vorgegeben ist. „Für das Rahmenprogramm wird organisiert, was in dieser kurzen Zeit möglich ist“, so Preindl.