Mittwoch, 08. Juli 2015

Die Rekord-Regenfälle nehmen weltweit zu

Die Zahl der Extrem-Regenfälle hat in den vergangenen 30 Jahren weltweit deutlich zugenommen – und zwar um zwölf Prozent mehr, als es ohne Klimawandel der Fall gewesen wäre.

Wen es regnet, dann zunehmend heftig.
Wen es regnet, dann zunehmend heftig. - Foto: © shutterstock

Das geht aus einer Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (Pik) hervor, die am Mittwoch im Fachjournal „Climatic Change“ veröffentlicht wurde.

„Einer von zehn Rekord-Regen in den vergangenen 30 Jahren ist nur durch den Einfluss der langfristigen Klima-Erwärmung zu erklären. Und im letzten untersuchten Jahr, 2010, ist es sogar einer von vier Rekord-Regenfällen“, bilanziert Mitautor Dim Coumou.

Das Team um Jascha Lehmann hatte die Messdaten von vielen tausenden Wetterstationen weltweit seit 1901 statistisch analysiert und dabei natürliche Schwankungen berücksichtigt.

dpa

stol