Man kann sie mögen oder auch nicht - das war den Simpsons nämlich schon immer egal.Am 19. April 1987 wurde die erste Folge mit Homer, Marge, Bart, Lisa und Maggy ausgestrahlt - damals nur als Füller während der "The Tracy Ullman Show", einer Comedy-Sendung.Damals war noch vieles anders: Abgesehen davon, dass es sich nicht um richtige Folgen, sondern nur um kurze Segmente handelte, können sicher viele der heutigen Simpsons-Fans nicht viel mit der ersten Erscheinung der gelben Bürger anfangen. Sie waren kantiger, roher und noch fern von jeglichem Cartoon-Weichzeichner.Schöpfer Matt Groening schuf eine Serie, die auf humoristische Art und Weise in den typischen US-amerikanischen Haushalt schaut und das alltägliche Leben auf die Schippe nimmt. Dabei machte er weder vor Stereotypen halt, noch vor Klischees oder politischen Diskussionen. Sicher, oft wurde etwas dazu erfunden oder verzerrt, ein Kern Wahrheit war jedoch in jeder Folge dabei.So schafften es die Simpsons etwa, einen Volltreffer in Sachen Wahrsagerei zu landen, indem sie Donald Trump schon Jahre vorher - damals natürlich noch als üblen Scherz gemeint - zum Präsidenten machten.War man zunächst unsicher, wie die grobe, vulgäre Art der Simpsons auf das Publikum wirken würde, so konnte man bald entspannen, und bald sprießten ähnlich rohe Serien aus dem Fernseh-Garten, wie etwa „South Park“ oder „Beavis und Butthead“.1989 erhielten die Bewohner von Springfield endlich ihren eigenen Sendeplatz. Seither sind „Die Simpsons“ die am längsten laufende Fernsehserie im Primetime-Programm.stol