„Wir sind täglich mit der Fehlerbehebung beschäftigt“, sagt der Generaldirektor der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA), Joachim Dejaco, und bittet um Geduld.<BR /><BR />Anfang Juni sollte alles noch besser werden. Man versprach, dass mit dem neuen „südtirolmobil“-Kundenportal die Abonnements bequem online gekauft und verwaltet werden können. Doch wie Erfahrungen von Nutzern in den letzten Wochen zeigten, haben die neuen Initiativen der Südtiroler Transportstrukturen AG (STA) einige Kinderkrankheiten.<BR /><BR /> So sind im Portal keine ausgestellten Rechnungen zu finden, die Pendlerpauschale kann nicht aktiviert werden, das ganze Anmeldeprozedere ist unübersichtlich, berichten verärgerte Kunden gegenüber s+. <BR /><BR /><embed id="dtext86-70762865_quote" /><BR /><BR />Hilfe findet man in den „südtirolmobil“-Info-Points, aber die Warteschlangen sind dort oft lang. Auch bei der grünen Nummer der STA laufen die Drähte heiß. „Normalerweise nehmen wir täglich bis zu 300 Anrufe entgegen, zurzeit sind es bis zu 1.000“, berichtet STA-Generaldirektor Joachim Dejaco. <BR /><BR />Momentan befinde man sich in einer Ausnahmesituation, die Mitarbeiter seien gestresst. „Doch das darf kein Dauerzustand sein. Deshalb haben wir zusätzlich über zwei externe Firmen Kapazitäten eingekauft“, erklärt er.<BR /><BR /><embed id="dtext86-70762869_quote" /><BR /><BR />Dass es Schwierigkeiten gibt, bestreitet der STA-Generaldirektor nicht. Gleich zu Beginn der Einführung des neuen Portals und der neuen Abonnements sei manchem Kunden Geld abgezogen worden. „Aber das wird alles gutgeschrieben“, beruhigt Dejaco. <BR /><BR />Täglich würden in einer morgendlichen Sitzung Fehler analysiert und man arbeite daran, diese zu beheben. „Wir kümmern uns derzeit um Beschwerden und Meldungen, die bis zu vier Wochen zurückreichen. Da müssen wir um ein bisschen Geduld bitten“, so Joachim Dejaco. <BR /><BR />Laut dem STA-Generaldirektor haben sich schätzungsweise 30.000 bereits registrierte „südtirolmobil“-Nutzer erstmalig beim neuen Kundenportal angemeldet, davon hätten ungefähr zehn Prozent Schwierigkeiten gehabt. „Diese sind zum Teil auch auf falsche und nicht korrekte Daten zurückzuführen“, berichtet er. Auch diese Fälle würde man abarbeiten. <BR /><BR /><embed id="dtext86-70762953_quote" /><BR /><BR />Früher konnte man im persönlichen Nutzerkonto nicht nur alle absolvierten Fahrten sehen, sondern auch die Gesamtzahl der abgefahrenen Kilometer. Diese und weitere – nützliche – Funktionen gibt es im neuen Portal nicht mehr. „Wir mussten in den vergangenen Wochen Prioritäten setzen“, erklärt Dejaco. Die Funktionen sollen wieder in das Portal integriert werden. „Das geht nicht alles gleichzeitig“, sagt Dejaco. Im Laufe des Jahres soll es aber so weit sein. <BR /><BR />Und das Portal scheint längst nicht das einzige Sorgenkind zu sein: So sollen viele neue Abo-Kunden keinen Aufkleber für die Aktion „Seilbahnsommer 2025“ erhalten haben, in manchen Info-Points sollen zudem bei Nachfrage keine mehr vorrätig gewesen sein. Dejaco verweist darauf, dass er diesen Kritikpunkt erst intern klären müsse.