Nur in wenigen Alpentälern ist die Landwirtschaft noch die wichtigste Einnahmequelle. Aber auch dort hat sich vieles verändert. Früher wurde eine Bauernschaft von zehn und mehr Personen bewirtschaftet, heute müssen oft zwei Personen dieselbe Arbeit leisten. Dafür kommen moderne Maschinen zum Einsatz, das alte Futterhaus wird angepasst, eine neue Garage wird gebaut und auch die Feldwege müssen verbreitert werden. Dieser Wandel verändert die Kulturlandschaft, deren Pflege seit jeher in den Händen der Bauern lag. Aber nicht nur der Nebenerwerbsbauer hat heute keine Zeit für die Erhaltung von altem Kulturgut. Hohlwege und -Trockenmauern haben in der Kosten-Nutzen-Rechnung keinen Platz.Das „Dorfgespräch" findet am 5. November ab 20 Uhr im Bürgerhaus St. Martin in Gsies statt. Es nehmen teil: Paul Schweingshackl (Bürgermeister), Walter Steinmair (Gemeindereferent), Hans Kienzl Südtiroler Bauernbund - Urlaub auf dem Bauernhof), Roland Gnaiger (Architekt Bregenz), Walter Oberhollenzer (Bauer im Ahrntal). Moderiert wird von Stefan Taschler (Architekt Gsies).