Die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam: Zwar wurde vor Kurzem das Landesgesetz zum Ehrenamt verabschiedet, doch bis zur Umsetzung ist es ein weiter Weg. Der Ministerrat hat sich am Montag mit dem Gesetz auseinandergesetzt ( <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/ehrenamt-das-landesverzeichnis-wurde-auf-eis-gelegt" target="_blank" class="external-link-new-window" title="Ehrenamt">wir haben berichtet)</a>. <BR /><BR />Land und Vereine müssen nun abwarten, bis der definitive Text aus Rom vorliegt. „Das Landesgesetz wurde nicht angefochten“, zeigt sich der Direktor des Dienstleistungszentrums für das Ehrenamt Südtirol DZE, Ulrich Seitz, optimistisch. <h3> Warten auf das grüne Licht</h3>Die Vereine müssen sich also weiter in Geduld üben. „Es gibt weitere Fristen, die eingehalten werden müssen, um das Gesetz auf den Weg zu bringen“, berichtet Seitz. Er rät dazu, Ruhe zu bewahren. „Der Großteil der Vereine hat seine Pflichten, was das staatliche Register (RUNTS) betrifft, bereits erfüllt und die Bilanz vom vergangenen Jahr hinterlegt.“ Seitz empfiehlt den Vereinen, an Vorhaben und Zielen festzuhalten, „administrativ wird man dann sehen, was kommt“. <BR /><BR />Bevor das Gesetz nicht definitiv genehmigt werde, könne man sowieso keine nächsten Schritte setzen. Wer also im staatlichen Register (RUNTS) eingetragen ist, hat seine Hausaufgaben bereits erledigt, alle anderen Vereine, die noch in keinem Register eingetragen sind, sollten es vorerst auch dabei belassen und „auf das grüne Licht warten“, so der DZE-Direktor. <h3> Am Zeitplan wird nicht gerüttelt</h3>Der Zeitplan steht. Seitz geht ebenso wie Landesrätin Rosmarie Pamer davon aus, dass das Landesverzeichnis bis zum Ende des Jahres aktiv sein wird. „Die Durchführungsverordnungen zum Gesetz werden derzeit ausgearbeitet. Parallel dazu arbeitet die Südtiroler Informatik AG an der technischen Umsetzung des Verzeichnisses“, so Pamer. <BR /><BR /> Die Frage der Vermögensübertragung beim Wechsel vom staatlichen Register (RUNTS) ins Landesverzeichnis muss jedoch noch einmal geklärt werden. „Wir arbeiten hier aktiv an einer Lösung, entweder in Form einer Durchführungsbestimmung oder über eine Anpassung im Kodex des Dritten Sektors“, berichtete Landesrätin Pamer nach der Sitzung der Landesregierung.