Ach, August: Die Freibäder sind voll, die Berge sind voll, die Eisdielen sind voll. Der Grillgeruch hängt in der Luft, die Badetasche steht griffbereit, aber beinahe liegen schon erste Kastanien auf dem Weg. Die Tage sind immer noch lang, doch plötzlich merkt man beim Heimradeln: „Oh, es wird schon früher dunkel.“ <BR /><BR />Wissenschaftlich bestätigt: Laut Wetterdienst nimmt die Ta<?TrVer> geslänge im August täglich um zwei bis drei Minuten ab, in Bo<?TrVer> zen z.B. von fast 15 Stunden am 1. August auf rund 13 Stunden am 31. August. Hoppla, schon fehlen zwei Stunden, fühlt sich an wie der Countdown zum Herbst.<BR /><BR /><h3> Sommerpläne realisiert?</h3>Sie wollten regelmäßig morgens joggen, endlich den Keller aufräumen, Sprachen lernen, im See schwimmen und jeden Tag eine Stunde lesen? Nicht geklappt? Willkommen im Club. Laut „Statista“ erreichen nur acht Prozent der Menschen alle ihre Neujahrsvorsätze – und der Sommer fühlt sich manchmal an wie ein zweiter „Verbesserungsversuch“, der wieder an Aperol Spritz, Eissorten-Tests und „Ach, morgen fang ich an!“ scheitert.<BR /><BR />Macht nix! Vielleicht sind Sie mehr draußen gewesen als sonst. Haben sich spontan ins Auto gesetzt und sind in die Berge gefahren. Sind nach der Arbeit mit nackten Füßen im Gras gesessen, während Ihre Kinder sich mit der Gartendusche bespritzt haben. Haben einmal zu viel gegrillt und einmal zu wenig geputzt. Na, klingt doch nach Sommer, oder?<h3> Genossen oder überstanden?</h3>Oft hören wir: „Der Sommer ist so anstrengend!“ Die Hitze, die Mü<?TrVer> cken, der Lärm vom Nachbarn mit dem Rasenmäher um 7 Uhr morgens. Viele stöhnen im August, obwohl sie den Winter verteufeln. Laut einer Studie fühlen sich Temperaturen zwischen 23 und 26 Grad für die meisten Mitteleuropäer am angenehmsten an. Alles darunter: Frösteln. Alles darüber: Schwitzen. Und der August liefert oft genau dieses „Darüber“, das uns die große Läh<?TrVer> mung beschert.<BR /><BR />Trotzdem: Studien zeigen, dass Sonne glücklich macht. Das liegt am erhöhten Serotoninspiegel, wenn Sonnenlicht auf die Haut trifft. Forscher haben herausgefunden, dass Menschen im Sommer im Durchschnitt um 20 Prozent mehr lachen. Also, jammern wir oder lachen wir gerade?<BR /><BR /><h3> Was nehmen Sie sich noch vor?</h3>Der August ist wie der letzte Tanz auf einer Party, die man eigentlich nicht verlassen will. Also nutzen wir ihn: Raus mit dem Picknickkorb, rein in den See, rauf auf die Berge, runter vom Sofa!<BR /><BR />Und was, wenn Sie gar keine großen Urlaubspläne mehr haben? Laut einer Umfrage machen rund 30 Prozent Urlaub auf Balkonien. Das kann großartig sein: Buch, Eiskaffee, Sonnenbrille, fertig! Und wenn es regnet, bleibt die Sonnencreme eben im Schrank, während Sie dem Plätschern lauschen und die kühle Luft genießen. Im August zeigt sich oft, ob wir unseren Sommer leben oder ihn nur „hinter uns bringen“. Haben Sie ein bisschen zu wenig geschlafen, weil die Nächte so heiß waren? Haben Sie sich einmal überwunden und sind spätabends noch ins Wasser gesprungen? Haben Sie diese eine Wanderung gemacht, obwohl Sie eigentlich keine Lust hatten? Dann war's ein Sommer, der sich gelohnt hat. Vielleicht haben Sie nicht alle Pläne umgesetzt, aber wer will schon einen perfekten Menschen? Der perfekte Sommer ist langweilig. Es sind die ungeplanten, chaotischen, lustigen Momente, die bleiben. Der Sand im Auto, der Sonnenbrand nach der Radtour, die abendlichen Mü<?TrVer> ckenstiche am Lagerfeuer, das Eis, das auf der Hand schmolz, weil man zu lange geredet hat.<BR /><BR /><h3> August, wir lieben dich!</h3>Sommer, wir sind noch nicht fer<?TrVer> tig mit dir. Ja, klar kommt der September, aber jetzt ist noch Au<?TrVer> gust, und wir können ihn genießen, mit all seinen Sonnenstrahlen, Sommergewittern, Eisbechern und warmen Abenden auf der Terrasse. Nutzen wir diesen August: für kleine Abenteuer, für Momente des Innehaltens, für eine Auszeit nach Feierabend. Vielleicht ist es genau dieser Mo<?TrVer> nat, der später in Erinnerung bleibt, weil wir ihn nicht nur „überlebt“, sondern gelebt haben.<BR /><BR />Denn es ist wichtig, dass wir mehrere Standbeine unseres Glücks haben: nicht nur im Sommer, nicht nur im Job, sondern immer wieder im Alltag, in möglichst vielen Bereichen unserer Existenz.<BR /><BR />Eine schöne Hilfe für 50 Säulen des Lebens ist ab sofort kostenlos mit dem Suchbefehl „Tempeltest“ auf der Website www.telos-trai<?TrVer> ning.com zu finden.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1083681_image" /></div>