<h3> Kontrolleure sind in Supermärkten unterwegs</h3>Der Stilfser erhielt 2007 als bisher einziger Südtiroler Käse von der EU die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U., DOP). Stärkster Absatzmarkt ist Deutschland.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1170840_image" /></div> <BR /><BR /> „Weshalb wir uns zur Wehr setzten, als der vom Aussehen fast gleich aussehende Staazer-Käse auf den Markt kam – und wieder vom Markt genommen werden musste“, so <b>Joachim Reinalter</b>. Kontrolleure im Auftrag des Schutzkonsortiums sind in Supermärkten unterwegs.<h3> 6.000 Apfelbauern werden überwacht</h3>13 Südtiroler Apfelsorten sind mit dem europäischen Gütesiegel der geschützten geografischen Angabe (g.g.A.) als Südtiroler Spezialität geschützt. 6.000 Apfelbauern, die im integrierten oder biologischen Anbau arbeiten, werden von einer unabhängigen Kontrollstelle überwacht. „Als Südtiroler Apfelkonsortium nehmen wir vor allem Verkaufspunkte wie Supermärkte unter die Lupe – und zwar auch außerhalb Südtirols“, sagt Obmann <b>Georg Kössler</b>. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1170843_image" /></div> <BR /><BR />Kontrolliert wird, ob das Produkt richtig ausgelobt ist, das Vorhandensein der Schutzmarke, damit der Kunde am Plateau wirklich Südtiroler Äpfel findet. In den Restaurants setzt man auf das Nachhaltigkeitslabel der IDM, mit dem sich Gastwirte verpflichten, Milch, Joghurt, Äpfel und Apfelsaft aus Südtirol zu verwenden.<h3> „Wir setzen auf Sensibilisierung“</h3>Seit 1996 darf auch der Südtiroler Speck das europäische Gütesiegel geschützte geografische Angabe (g.g.A.) tragen. Das Südtiroler Speckkonsortium führt Marktkontrollen durch, bei denen es sich der Kontrolleure einer großen Wurstwarenvereinigung bedient, die 2024 italienweit 1.200 Verkaufspunkte begutachtete. Wie bei allen Konsortien sind die Kontrolleure beim Landwirtschaftsministerium akkreditiert. In der Gastronomie werden im Auftrag des Speckkonsortiums keine Kontrolleure vorstellig. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1170846_image" /></div> <BR /><BR />„Wir setzen auf Sensibilisierung und auf den Mehrwert, den die Verwendung und Ausschilderung eines Südtiroler Markenproduktes für die Kunden hat“, sagt Geschäftsführer <b>Martin Knoll</b>.<h3> „Wir führen technische Kontrollen durch“</h3>Die Qualität des Südtiroler Weins wird garantiert durch die Ursprungsbezeichnung DOC. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1170849_image" /></div> <BR /><BR />„Wir haben das große Glück, dass unser Produkt bereits verschlossen, versiegelt und etikettiert mit allen Angaben auf den Tisch kommt“, sagt <b>Eduard Bernhart</b>, Geschäftsführer des Konsortiums Südtirol Wein. <BR /><BR />In der gehobenen Gastronomie wird die Flasche auch bei glasweisem Ausschank gezeigt. Kontrollen werden zwar in Verkaufsstellen wie Weinfachgeschäften durchgeführt. „Es sind aber technische Kontrollen, um zu schauen, ob Angaben auf Etiketten wie zum Beispiel der Alkoholgrad richtig angeführt sind.“