Dienstag, 08. März 2016

Ein Video, vier Mal pures Adrenalin: Leiferer Basejumper am Limit

Er ist im Aufwind: Der Leiferer Uli Emanuele hat ein neues Video auf Facebook präsentiert, auf dem er nicht einen, nicht zwei, sondern gleich vier seiner Sprünge zeigt. UIi hoch vier, sozusagen.

Vier Mal Uli: Der Leiferer Basejumper zeigt in seinem neusten Video vier Sprünge, drei davon in Südtirol.
Vier Mal Uli: Der Leiferer Basejumper zeigt in seinem neusten Video vier Sprünge, drei davon in Südtirol.

Drei der gezeigten Sprünge fanden in der Region Trentino-Südtirol statt: "Den ersten Sprung, bei dem ich ganz knapp über meinem Kollegen hinwegzische, habe ich im Etschtal gemacht", erzählt Uli Emanuele im Gespräch im STOL.

Anschließend sieht man Sprünge in der winterlichen Schweiz, am Fuße des Eigers. Diese Aufnahmen entstanden vor rund einem Jahr. Dann folgen Sprünge von der Paganella bei Trient vor zwei Monaten und in den Dolomiten, die im vergangenen Sommer stattfanden.

"Das Besondere an all diesen Sprüngen ist, dass ich sie selbst entdeckt, selbst ausgeforscht habe", berichtet der 30-jährige Basejumper. "Das ist für mich das Schönste überhaupt: Wenn ich einen Felsen erklimme und abspringe, und ich weiß, dass das vor mir noch kein anderer gemacht hat."

"Kenne die Routen genau"

Immer wieder begibt sich Emanuele auf die Suche nach neuen Sprüngen. Manche sind technisch eine Herausforderung, andere gehen eher leichter von der Hand. "Die offiziellen Videos entstehen nicht beim ersten Mal. Ich springe, schaue mir die Aufnahmen an, und dann kalkuliere ich: Wo kann ich tiefer gehen, welche Linie kann ich fliegen? Denn darum geht es: Nicht, dem Boden oder den Baumwipfeln so nahe wie möglich zu kommen. Sondern die schönste Linie zu fliegen."

Nach einigen Sprüngen kennt der Basejumper die Route auswendig, weiß genau, wo welcher Baum und Felsen steht. "Ich mache das genau wie die Rennfahrer, auch die kennen die Strecken auswendig", erklärt Emanuele.

Welcher der vier im Video gezeigten Sprünge der schwierigste ist? "Sie haben alle ihre eigene Schwierigkeit. Aber wenn ich einen nennen müsste, dann wohl den am Eiger."

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Posted by Uli Emanuele on Tuesday, 8 March 2016

stol/liz

stol