Freitag, 11. November 2016

Elf Uhr elf am elften Elften: Es ist mal wieder Karneval

Das Unvermeidliche nimmt seinen Lauf: Die neue Karnevalssession in den Hochburgen am Rhein hat begonnen. Dem schlechten Wetter und allen weltpolitischen Krisen zum Trotz. Wie sagt man in Düsseldorf so schön: „Uns kritt nix klein.“

In Köln und Umgebung sind wieder die Narren los.
In Köln und Umgebung sind wieder die Narren los. - Foto: © APA/AFP

In den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz hat um 11 Uhr 11 die närrische Zeit begonnen. Nach einer neunmonatigen Durststrecke stießen die Jecken am Freitag bei nasskaltem Wetter auf die fünfte Jahreszeit an. Auch wenn viele in den karnevalsfreien Zonen der Republik die Schultern zucken: Am Rhein gilt Karneval nach wie vor als der perfekte Stimmungsaufheller.

In Düsseldorf erwachte der Traditionsschelm Hoppeditz. Hier heißt der Karnevalsslogan dieses Mal: „Uns kritt (kriegt) nix klein – Narrenfreiheit, die muss sein.“ In Köln eröffnete das Dreigestirn die neue Session mit dem Motto: „Wenn mer uns Pänz sinn, sin mer vun de Söck“. Frei übersetzt heißt das so viel wie: Wenn wir unsere Kinder sehen, kommen wir ins Staunen. Am Fastnachtsbrunnen in Mainz sollte wie in jedem Jahr das närrische Grundgesetz verlesen werden.

Die heiße Phase des Karnevals beziehungsweise des Faschings beziehungsweise der Fastnacht beginnt mit den großen Sitzungen im Januar und findet ihren Höhepunkt traditionell mit den Rosenmontagsumzügen. Die Session dauert diesmal bis zum 1. März, dann ist Aschermittwoch und bekanntlich alles vorbei.

dpa

stol