Lehrkräfte und Schüler haben den Camper umfunktioniert, sodass er mittlerweile als Pausenkiosk, Rückzugsort und Begegnungsstätte genutzt wird. Wie es dazu kam, erzählen die beiden Technik-Lehrkräfte Emily Guerra und Johannes Inderst. <BR /><BR />„Was soll denn das?“, dürften sich Besucher und so manche Eltern fragen, aber bei den allermeisten Eppaner Bürgern hat sich bereit herumgesprochen: Beim umfunktionierten Camper handelt es sich nicht bloß um ein nettes, aber im Grunde nutzloses Symbol, sondern er erfüllt tatsächlich eine wichtige Funktion im Leben der Mittelschüler. <BR /><BR />„Die Idee bestand zunächst darin, dem bereits bestehenden Pizzaofen eine weitere Attraktion hinzuzufügen und im Pausenhof eine feste, inklusive Begegnungsstätte zu schaffen“, erklärt Techniklehrerin Emily Guerra das Ansinnen. <BR /><BR />Nachdem ihr Kollege, der Techniklehrer Johannes Inderst, bereits Erfahrung im Umbau mit alten Campern hatte, starteten sie einen Aufruf über Facebook. Und siehe da: Bald schon wurden sie im Pustertal fündig. Eine Familie in Reischach überließ ihnen ihren alten Camper für einen symbolischen Preis von 50 Euro. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1181130_image" /></div> Der Transport bis nach Eppan verlief nicht ohne Tücken, dann aber ging es Schlag auf Schlag: Der Camper wurde einer Generalüberholung unterzogen und in bester Upcycling-Manier für seine neue Bestimmung als Pausenkiosk fit gemacht. Ein eigenes Bauteam rund um Techniklehrer Johannes Inderst hat ihn flott gemacht, ein Managementteam ist hingegen für die Nutzung zuständig. <BR /><BR />Einmal in der Woche wird der ungewöhnliche Kiosk zum Verkauf von Jausen aufgesperrt, dann wandern selbstgebackene Pizza, Kuchen, Muffins oder Trinkjoghurts über die Theke. Von Schülern für jene Schüler, die womöglich nichts mitgebracht haben. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1181133_image" /></div> Die Schüler wurden folglich in die verschiedenen Projektphasen eingebunden. „Wir haben viel Spaß mit unserem Pausenkiosk, er ist bei den Schülern sehr beliebt“, sagen Marc Gasser, Paul Baumgartner und Manuel Faller vom Klassenzug 2D. <BR /><BR />Indessen eignet sich der aufgewertete Camper auch als Nische, wo man ungestört lernen oder lesen kann, am neu geschaffenen Platz begegnen sich gerne die Lehrkräfte, um sich auszutauschen und Ideen zu schmieden. Gut möglich, dass nun, wenn es ab in die Sommerferien geht, so manch einer das besondere Camperfeeling an der Eppaner Mittelschule vermissen wird.