„Fußball kann den Mehrwert der Minderheiten transportieren“, betonte Martha Stocker, Vizepräsidentin des Präsidiums der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) am Freitag bei der Präsentation von Details.Viersprachige VeranstaltungDiesen Eindruck bestätigte auch der Organisator der damaligen Europeada und FUEV-Vizepräsident Bernhard Ziesch. „Die Europeada war ein Publikumsmagnet für die eigene Minderheit, aber auch für die gesamte Region. Wir freuen uns dieses Mal als Teilnehmer und als begeisterte Fans bei dieser kulturellen, vielsprachigen Veranstaltung dabei zu sein“, so Ziesch. „Unser Ziel ist es, ein qualitativ hochwertiges Fußballturnier zu organisieren, bei dem Menschen zusammentreffen und Sport erleben“, so Stocker. Die Austragungsstätten befänden sich im Pustertal, wo es möglich sei auch das Gadertal und somit beide Volksgruppen Südtirols aktiv einzubinden. Siegfried Stocker, Vorsitzender des Südtiroler Organisationskomitees, betonte, dass es sich bei den Organisatoren um ehrenamtliche Mitarbeitern handle, wobei man auf die Hilfe und Infrastrukturen der lokalen Vereine baue.Sowohl Männer, als auch Frauen„Wir freuen uns auf das Turnier in Südtirol und auf die erstmalige Ausschreibung sowohl für Herren als auch Damen. Man darf gespannt sein, wie viele Mannschaften sich 2016 miteinander messen werden, schließlich sind die Südtiroler als Titelverteidiger nicht nur im fußballerischen Können, sondern auch als Sympathieträger bei der tollen Gestaltung des Rahmenprogramms rund um das Turnier gefordert“, erklärte FUEV-Präsident Hans Heinrich Hansen. Bei der Europeada 2012 bezwangen die Südtiroler im Endspiel die Roma in Ungarn mit 3:1 und verteidigten ihren Titelgewinn von 2008. Die Bewerbung der teilnehmenden Mannschaften aus ganz Europa wird ab Februar 2015 möglich sein.stol/ker