Wie jeden Abend hat auch heute Abend Oma Anna das Essen gekocht. Die Enkelkinder decken den Tisch. Sobald Jungbauer Martin in die Küche kommt, setzen sich alle Generationen an den Tisch. Doch die Idylle trügt, denn heute wird nicht gesprochen. Die Stimmung ist angespannt. Jeder weiß, ein falsches Wort und es fliegen die Fetzen. Martin, der Jungbauer möchte am Hof einen völlig neuen Weg gehen. Er hat beschlossen die Kühe zu verkaufen und den Hof auf Obstbau umzustellen. Alois, der Altbauer möchte das nicht. Zu hart hat er über Jahrzehnte für die Absicherung des Hofes gearbeitet. Bis jetzt ist immer alles gut gegangen, warum dies also radikal ändern?Fachtagung beleuchtet Herausforderungen und ChancenIn Anlehnung an das Internationale Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe stellt die Südtiroler Bauernjugend die bäuerliche Familie in den Mittelpunkt ihrer diesjährigen Fachtagung. Im Familienbetrieb liegen viele Stärken und Chancen, aber auch Herausforderungen - wirtschaftlich wie zwischenmenschlich. Die Teilnehmer erwarten zwei spannende Impulsreferate und ein Erfahrungsbericht einer bäuerlichen Familie. Die Diskussionsrunde rundet die Tagung ab.Für ein gutes Miteinander sind wir alle verantwortlichDas erste Impulsreferat von Kommunikationstrainerin Dr. Luise Vieider trägt den Titel: „Für ein gutes Miteinander sind wir alle verantwortlich!“. Die Referentin beleuchtet die menschliche und soziale Komponente eines bäuerlichen Familienbetriebs. Etwa das Zusammenleben der Generationen: Vor- und Nachteile, Konflikte oder Chancen. Durch viele konkrete Tipps und Tricks können die Zuhörer einiges mitnehmen und Zuhause umsetzen.Die wirtschaftlichen HerausforderungenDr. Christian Gruber, der beim Beratungsunternehmen ROI Team Consulant beschäftigt ist, beleuchtet ins seinem Impulsreferat die wirtschaftlichen Erfolgsfaktoren eines bäuerlichen Familienbetriebes beleuchtet. Dabei analysiert er die wirtschaftliche Situation eines durchschnittlichen bäuerlichen Familienbetriebes, bewertet diese und zeigt für die Zukunft einfache, wirtschaftliche Erfolgsfaktoren auf.Von Erfahrungen lernenFamilie Weissensteiner aus Montan berichtet den Teilnehmern über ihre Erfahrungen und dem Alltagsleben am Hof. Abgerundet wird die Tagung mit einer Diskussionsrunde. Alle Teilnehmer sind eingeladen mit zu diskutieren.Drei Weiterbildungsstunden für JunglandwirteJunglandwirte, die um eine erhöhte Erstniederlassungsprämie in Kombination mit dem so genannten Beratungsdienst angesucht haben, verpflichten sich, drei Jahre lang landwirtschaftliche Beratungsdienste im Ausmaß von insgesamt 70 Stunden in Anspruch zu nehmen. Bei Teilnahme an der Fachtagung werden drei Weiterbildungsstunden angerechnet. Programm:Fachtagung am Samstag, 8. November, von 9 bis 13 Uhr in der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern BegrüßungErfahrungsbericht: Familie Weissensteiner, Montan Impulsreferat: „Für ein gutes Miteinander sind wir alle verantwortlich!“Referentin: Dr. Luise Vieider, Kommunikationstrainerin Impulsreferat: „Die wirtschaftlichen Herausforderungen der bäuerlichen Familienbetriebe“Referent: Dr. Christian Gruber, Beratungsunternehmen ROI TEAM CONSULTANT Diskussionsrunde Buffet