Mittwoch, 14. Oktober 2015

Fatima: Neue Christus-Skulptur kommt aus Gröden

Die neue Christus-Skulptur für das Heiligtum von Fatima (Portugal), einer der wichtigsten Wallfahrtsorte der römisch-katholischen Kirche, kommt aus Gröden.

Foto: Kurt Tappeiner
Foto: Kurt Tappeiner

Die Christus-Skulptur fertigte der Grödner Bildhauer Filip Moroder Doss anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Marien-Erscheinung. Die Statue misst 2,3 mal 2,1 Meter, ist aus goldlaminierter Bronze und stellt den Christus der Erlösung dar. „Für den Künstler ist das zentrale Thema des Werks die Hoffnung“, heißt es in einer Aussendung.

Moroder Doss, der Präsident der Unika ist, hatte den Wettbewerb zur Gestaltung 2014 gewonnen. „Als ich erfahren habe, dass mein Projekt ausgesucht worden war, habe ich geweint“, sagt Moroder Doss. "Eine solche Gelegenheit gibt es nur einmal im Leben eines Künstlers.“

Eigens für die Feierlichkeiten wird vor der Kathedrale Nossa Senhòra de Fatima ein neuer Altarraum errichtet. In diesem Raum wird die Statue aufgestellt, von dort soll sie auf einen Platz blicken, der 24.000 Leute fassen kann.

Am Samstag tritt die Christusstatue des Grödner Bildhauers Filip Moroder Doss aus St. Ulrich ihre Reise nach Fatima an: Zuerst wird die Statue von Bischof Ivo Muser vor der Unika in Runggaditsch gesegnet, dann packen sie sechs Personen – darunter auch Moroder Doss selbst – ins Auto und transportieren das Werk nach Fatima. Am 23. Oktober übergibt Moroder Doss die Statue dann offiziell.

 

stol