Das Festival soll vor allem ein Fest der "neuen BürgerInnen" von Bozen und Umgebung sein, welche seit über einem Jahr an der Vorbereitungen zum Fest arbeiten. Es sind 15 verschiedene Nationalitäten vertreten (Peru, Bolivien, Kolumbien, Brasilien, Ecuador, Marokko, Tunesien, Senegal, Albanien, Kosovo, Rumänien, die Ukraine, Bangladesch, China und Italien), die ein reiches und vielfältiges Programm bieten:Musik, Theater und Tanz, Gerichte aus aller Welt, Werkstätten und Spiele für Kinder. Nicht verpassen sollte man am 4. Juni den Auftritt der “OrcheXtra Terrestre”, eines multikulturellen Orchesters aus Trentino/Südtirol.Am 25. Jahrestag des Treffens zum interreligiösen Gebet in Assisi, welches Johannes Paul II. gewollt hatte, ist beim Fest auch ein interreligiöses Gebet mit Don Mario Gretter vorgesehen.Das “Festival der Völker” gibt es bereits in vielen Städten Italiens, darunter in Trient, Verona, Padua und Rom. “Unser Festival wird ganz besonders sein", erläutert die Koordinatorin Paola Vismara, “wegen der Zweisprachigkeit, wegen des kulturellen Rahmenprogramms wie der Fotoausstellung 'Together' über gemischte Paare und auch wegen der Partner, die mitarbeiten". Darunter sind tewa “Theatraki” mit dem Theater der Schule, die Weltbibliothek, welche gemeinsam mit “KoLibri” Bücher zum Thema Migration anbietet, und “Mafalda”, welche sechs Werkstätten für Kinder anbietet. Auch einige Oberschulklassen aus Bozen und Meran sind mit dabei. Sie werden das Thema "intercultura" in einen Comic verwandeln.