Sonntag, 02. August 2020

Filmreife Show – Delfinroboter sollen echte Tiere ersetzen

Tierschützer beklagen seit Jahrzehnten, dass Delfine und Wale in Aquarien oder Delfinarien nicht artgerecht gehalten werden können. Jetzt könnte ein elektronischer „Flipper“ das Problem lösen. Davon ist auch Meeresschützerin Magdalena Gschnitzer (35) aus Gasteig überzeugt.

Delfinroboter könnten schon bald ihre natürlichen Vorbilder in den Aquarien und Delfinarien ablösen.
Delfinroboter könnten schon bald ihre natürlichen Vorbilder in den Aquarien und Delfinarien ablösen. - Foto: © z
Spätestens, seitdem der Streifen „Free Willy“ 1993 über die TV-Bildschirme flackerte, hat sich die Einstellung der Allgemeinheit gegenüber Meeresparks und Delfinshows verändert. Und doch gibt es heute noch weltweit Unterhaltungsparks, in denen die knuffigen Meeresbewohner leben und leiden müssen. Der Grund dafür: Es lässt sich mit Flipper & Co. gutes Geld verdienen.

„Gegen die Natur der Delfine“

Aktivistin und Meeresschützerin Magdalena Gschnitzer (35) aus Gasteig erklärt: „Delfine sind es gewohnt, 100 Kilometer am Tag zu schwimmen und bis zu 300 Meter tief zu tauchen. Sie in ein Becken zu sperren, das wäre so, als ob wir unser ganzes Leben lang in einer Badewanne verbringen müssten. Auch das Chlorwasser, in dem sie manchmal schwimmen müssen, und die Nahrung, die ihnen gegeben wird, ist gegen ihre Natur.“

Jetzt soll ein lebensechter Delfinroboter die lang erhoffte Lösung bieten.

stol