In der Stadtbibliothek Sterzing stellte Florian Pichler sein Werk kürzlich Familie, Freunden und Verwandten vor, gemeinsam mit seinen Betreuerinnen vom Sozialzentrum Sterzing Fugger, Greti Mantinger, Petra Saxl, Anna Larch und Rosi Maurmair. Sie hatten ihn bei seinem Vorhaben begleitet und unterstützt. <BR /><BR />Sie erzählten, wie die Idee zu dem Tierlexikon entstanden war. „Florian hat gemeinsam mit uns Betreuerinnen von der Tagesfördergruppe 1 ein Bild der Arche Noah gemalt. Darauf hat er sehr viele Tiere dargestellt, und dennoch hatten bei weitem nicht alle Tiere Platz, die er kannte und zeichnen wollte. Eine monatelange schöne Arbeit begann. Florian bestimmte, welche Tiere er für das Tierlexikon zeichnen wollte“, berichtete Greti Mantinger.<h3>„Von vielen Tieren hatten wir noch nie gehört“</h3>Er wusste bereits, wie die Tiere aussehen, auch über ihre Lebensräume, Gewohnheiten, Nahrung und Feinde wusste er vielfach Bescheid. Wo noch Informationen fehlten, schlug er gemeinsam mit seinen Betreuerinnen in Büchern nach und recherchierte im Internet. So schrieb Pichler zu jedem Tier auch einen kurzen Steckbrief.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="888692_image" /></div> <BR /><BR />„Florian hat uns mit seinem Wissen über einzelne Tiere und seiner Art, dieses zu Papier zu bringen, immer wieder in Staunen versetzt. Oft hat er von Tieren erzählt und sie gezeichnet, von denen wir nicht genau wussten, ob es sie überhaupt gibt. Wir haben sie gegoogelt und festgestellt, dass es sie wirklich gibt, auch wenn sie noch so seltsame Namen haben“, erzählten Rosi Maurmair und Anna Larch.<BR /><BR />Das ist es auch, was bei den Tieren, die Florian Pichler ausgewählt hat, auffällt: Es handelt sich oft um seltene, besondere und wenig bekannte Tierarten oder um ganz spezielle Gattungen. <h3> Sponsoren finanzieren den Druck</h3>Bei der Buchvorstellung stellte Pichler 6 Tiere vor und zeichnete sie live auf einem Overhead-Projektor. Er hatte je 2 Tiere aus dem Wasser, aus der Luft und vom Land ausgesucht, nämlich einen Pfau und einen Kranich, einen Höckerschwan und ein Krokodil sowie einen Feldhasen und einen Pavian. Er erzählte auch etwas über ihre Lebensräume und Merkmale. Die passende musikalische Untermalung kam von Perkussionist Paolo Alemanno. <BR /><BR />Pichler dankte seinen Betreuerinnen für ihre Unterstützung mit einem Blumenstrauß und einem Exemplar seines Buches. Auch die Direktorin des Sozialdienstes, Brigitte Mayr, lobte ihre Arbeit: „Ihr hört und seht, was Florian braucht, und nehmt seine Wünsche ernst. So kann etwas Wertvolles wie dieses wunderschöne Buch entstehen, und es wird auch nach außen sichtbar, was die Menschen im Sozialzentrum machen“. <BR /><BR />Sie dankte den Sponsoren, der Raiffeisenkasse Wipptal und Optic Rapid, welche die Kosten für die Drucklegung zur Gänze übernommen hatten.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="888695_image" /></div> <h3>„Einblick, wie bereichernd unsere Arbeit ist“</h3>„Das Tierlexikon gibt allen einen Einblick, wie bereichernd unsere tägliche Arbeit mit dir ist“, sagte Petra Saxl. Florian sei sehr wissbegierig und vielfältig interessiert. „Mit seinem Wissen bereichert er uns und die ganze Gruppe. Seine Liebe zu den Tieren und seine Bilder im Kopf finden nun durch dieses Buch den Weg zu uns allen“, freuten sich die Betreuerinnen. <h3> 3 Fragen an Florian Pichler</h3><b>Was interessiert Sie an Tieren?</b><BR /><KeinAbsatz></KeinAbsatz> <Fett>Florian Pichler</Fett>: Ich bin ein Tierfreund und kenne viele Tiere. Mich interessiert, was die Tiere fressen, welche Feinde sie haben und wo sie leben, auf welchem Kontinent, im Dschungel oder im Meer...<BR /><BR /><b>Sie kennen die verschiedensten Tierarten, auch ganz spezielle Gattungen. Woher haben Sie dieses Wissen?</b><BR />Pichler: Ich kenne die Tiere, weil ich am liebsten Wissenssendungen wie Universum und Welt der Wunder, Tierfilme und Tierbücher anschaue. <BR /><BR /><b>Welche Interessen haben Sie sonst noch?</b><BR />Pichler: Ich liebe Musik, und ich kenne die Flaggen von sehr vielen Ländern. Ich weiß auch viel über alte Bräuche und landwirtschaftliche Maschinen. <BR /><BR />