Referent vom 22. bis zum 24. März ist einer der besten Fotografen der Welt: der Spanier Samuel Aranda, Gewinner des World Press Photography Awards 2012. Sein Foto ist weltweit in den größten Zeitungen veröffentlicht worden und wird mit dem Werk “Pietà “ von Michelangelo verglichen. Der 34 ist Mitarbeiter bei der berühmten New York Times und seine Bilder erscheinen in den größten europäischen Tageszeitungen.Geboren ist Aranda 1979 in Barcelona, wo er mit 19 Jahren als Fotojournalist für die Medien El Pais” und “El Periodico de Catalunya angefangen hat. Seit 2004 ist er bei der Agentur AFP, wo er mit Konflikten und sozialen Problemen in Spanien, Pakistan, Gaza, Libanon, Irak, den Palästinensergebieten, Marokko, Westsahara und China konfrontiert war.Im Jahr 2006 hat er für seine Arbeit über afrikanische Migranten, welche versucht haben Europa zu erreichen, den spanischen Preis “Spanish National Award of Photography” vom Verband der Fotojournalisten ANIGP-TV erhalten. 2006 begann Aranda wieder als freier Fotojournalist zu arbeiten. Unter den Reportagen finden sich die Bekämpfung der Wüstenbildung des Aralsees in Usbekistan, der Kampf um Land in Indien, die Unabhängigkeit des Kosovo, die soziale Situation Südafrikas vor der Fußballweltmeisterschaft, den Konflikt in Kolumbien, die Zusammenstöße zwischen Moldawien und Transnistrien, über Straßenkinder in Bukarest und der Camorra in Neapel.Im Jahr 2011 begann der spanische Fotoreporter, die arabischen Revolutionen in Tunesien, Ägypten, Libyen und Jemen aufzudecken. Auszüge dieser Fotoarbeiten wurden in einer Ausstellung im “Institut Cervantes in New York” gezeigt. Einige dieser Bilder wurden von der New York Times zu den Fotos des Jahres 2011 gekürt. Im vergangen Jahr hat sich Aranda den begehrtesten Preis für Berufsfotografen, den World Press Photo Award, geholt. Das Bild zeigt eine Frau mit schwarzem Schleier, die ihren bei regimekritischen Protesten verwundeten Sohn im Arm hält. Aufgenommen wurde das Foto in Sanaa, Jemen, während der Proteste gegen Präsident Ali Abdullah Saleh.