STOL: Wie ist Frei.Wild zu diesem Auftritt gekommen?Burger: Ich denke, dass uns der Fußballsong „Dieses Jahr holen wir uns den Pokal“ sehr gut gelungen ist. Deshalb haben wir auch die Einladung des Veranstalters bekommen. Der Auftritt ist aber eigentlich der Lohn für die ganzen Bemühungen seitens des Managements und letztenendes der Band selbst. Wir sind auf alle Fälle froh darüber, wie es gelaufen ist.STOL: Wie war es für Sie persönlich, vor so vielen Leuten zu spielen?Burger: Kurz und bündig: Gigantisch, wobei man ja nur wirklich einen Bruchteil der ganzen Fan-Meile zu Gesicht bekommt. STOL: Was bedeutet dieser Auftritt für die Karriere der Band?Burger: Ich denke nicht, dass er sich so wahnsinnig auf die Zukunft von Frei.Wild auswirken wird, zumal es nur drei Songs waren, die wir spielen durften. Mal schauen, was kommt.STOL: Wie war die Atmosphäre vor und nach dem Spiel?Burger: Abgesehen davon, dass ja das Spiel an sich ein sehr Schönes war - gut, für England wohl weniger -, ist es schon sehr beeindruckend, wie der Fußball die Leute zusammenrutschen lässt. Angefangen vom Public Viewing und aufgehört beim Autocorso ist alles einfach viel größer, als in Südtirol. Wirklich sehr beeindruckend.STOL: Glauben Sie, dass sich der Auftritt der Band auf den Download bzw. den Verkauf von “Dieses Jahr holen wir uns den Pokal” bzw. des gesamten Albums auswirken wird?Burger: Ich hoffe es, aber wie bereits gesagt: Wir warten einfach mal die nächsten Tage ab. Je weiter Deutschland kommt, umso besser kommen Fußballsongs an. Das ist die Tatsache.STOL: Die nächsten Auftritte?Burger: Wir sind bis Ende Dezember in Deutschland und in Österreich unterwegs. Der letzte Auftritt des Jahres steht am 30. Dezember beim "Gegengift" X-MAS Meeting 2010 in der Hamburger "Markthalle" auf unserem Tour-Kalender.STOL: Wer wird Weltmeister? Burger: Ich hoffe Deutschland!Interview: Rupert Bertagnolli