Montag, 17. Februar 2020

Frische Projekte im juze kass

Das Team des Jugendzentrum kass in Brixen startet mit einigen Neuerungen ins Jahr 2020.

ladies*kass im Februar © ugc / Sara Vitroler
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ladies*kass im Februar © ugc / Sara Vitroler - Foto: © Sara Vitroler
Nach einer langen Orientierungspause startet das Jugendzentrum kass mit neuen Projekten. Gemeinsam mit den Kolleg*innen der pädagogischen Werkstatt Steps traf sich das Team des kass zu einem Brainstorming. Ziel war es, den Räumlichkeiten des Jugendzentrums, vor allem am Nachmittag mehr Leben einzuhauchen. Wir freuen uns schon sehr auf die Umsetzung unserer Ideen, so die pädagogische Leiterin, Sara Vitroler.

Montags wird von 14.00 18.00 Uhr das ladies*kass als offener Mädchen*treff realisiert werden. Mädchen* und junge Frauen* im Alter von 13 bis 20 Jahren sollen einen begleiteten Raum vorfinden, wo sie ihre Stärken und Besonderheiten zeigen dürfen, wo sie ihre Fähigkeiten entwickeln und eigene Ideen umsetzen können. Neue Kontakte werden über gemeinsame Aktivitäten geknüpft und Freundschaften können entstehen. Es gibt auch Raum für Gespräche, Spiele und Entspannung. Eine Willkommenskultur wird gelebt. Monatlich wird ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Beim kass°lab können Jugendliche der Altersgruppe 13 bis 20, dienstags und mittwochs von 14.00 17.00 Uhr eine Buntheit an Angeboten wahrnehmen. Die Vielfalt erstreckt sich von kreativen Tätigkeiten wie Dekorationen basteln, Schmuck herstellen, Naturkosmetika, Kochen bis hin zu Medien- und Programmierwerkstatt, Tätigkeiten mit Robotik, Planen von Veranstaltungen. Jugendliche haben die Möglichkeit Ideen und Wünsche einzubringen und gemeinsam mit den Jugendarbeiter*innen umzusetzen. Auch hier wird ein monatliches Programm angeboten, bei dem Jugendliche zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr ins kass kommen können und gemeinsam bis 17.00 Uhr an Projekten arbeiten.

Mit der Natur- und Kreativwerkstatt kreNa wird ein weiteres Time-out Projekt nach dem Vorbild von Steps geschaffen. Zielgruppe sind Jugendliche im Alter von 13 bis 18 Jahren, welche Schulangst haben, den Schulbesuch verweigern oder welchen aus anderen Gründen der reguläre Schulbesuch nicht möglich ist. Am Dienstag und Mittwoch von 08.30 bis 12.00 Uhr können acht Schüler*innen dieses Angebot alternativ zum Schulbesuch nutzen, vereinbarte Entwicklungsziele werden verfolgt, die sich auf schulische Inhalte und Kompetenzen beziehen. Im Zentrum stehen die Beziehungsarbeit und das Kennenlernen alternativer Verhaltensmöglichkeiten. Den Teilnehmenden soll nach der Zeit im Projekt der reguläre Schulbesuch wieder möglich sein berichtet Sofie Baumgartner, welche gemeinsam mit Sara Vitroler dieses Projekt begleitet.

Die Workshops für Schulklassen zu den Themen Alkoholprävention , Gender und soziale Medien werden weiterhin angeboten, da sie auf großen Zuspruch stoßen.

Auch das Projekt young action , bei welchem Jugendliche zwischen 13 und 19 Jahren, die Möglichkeit haben, in verschiedenen Einrichtungen mitzuhelfen, wird weiterhin angeboten.

Im Jugendinfobüro younginfobox erhalten Jugendliche Infos zu verschiedensten Themen, sowie Unterstützung beim Schreiben von Lebensläufen, Wohnungs- oder Arbeitssuche. Patrick Faller, pädagogischer Mitarbeiter des kass informiert, dass die Dienstleistungen der younginfobox von Menschen im Alter von 13 bis 29 Jahren in Anspruch genommen werden können.

sara vitroler