Montag, 13. Mai 2019

Für Sherlock-Holmes-Münze ist Lupe notwendig

Es braucht eine gute Lupe, um den Text auf den neuen britischen 50-Pence-Münzen zu entziffern: Auf der siebeneckigen Münze mit 2,73 Zentimetern Durchmesser sind neben der Silhouette des Meisterdetektivs Sherlock Holmes mit Pfeife und der Jagdkappe mehr als ein Dutzend Titel der bekanntesten Sherlock-Abenteuer zu lesen.

Um die Inschrift der Sherlock-Holmes-Münze zu entziffern, bedarf es einer guten Lupe. - Foto: The Royal Mint Limited
Um die Inschrift der Sherlock-Holmes-Münze zu entziffern, bedarf es einer guten Lupe. - Foto: The Royal Mint Limited

Darunter sind etwa „Der Hund von Baskerville“, „Eine Studie in Scharlachrot“ und „Der blaue Karfunkel“. Die winzige Schrift sei angesichts der kleinen Fläche nötig gewesen, erklärte Designer Stephen Raw auf der Website der königlichen britischen Münzanstalt Royal Mint.

Wie lässt sich das Problem lösen? „Elementar, mein lieber Watson“, hätte der Meisterdetektiv zu seinem treuen Begleiter gesagt. „Natürlich kann man das Geheimnis des Textes nur lösen, wenn man das entscheidende Gerät zur Hand nimmt, das der furchtlose Spürhund immer dabei hatte: die Lupe“, sagte Raw. „Ich hoffe, es bringt den 'inneren Detektiv' aus denen heraus, die die Münze neugierig macht.“

Die Geldstücke kommen anlässlich des 160. Geburtstages von Sherlock-Autor Sir Arthur Conan Doyle (22. Mai 1859 – 7. Juli 1930) heraus. Sie sind für Sammler gedacht: Die simpelste Version kostet zehn Pfund (11,60 Euro), 20 Mal so viel wie der Nennwert von 50 Pence. Für eine Sherlock-Goldmünze sind 795 Pfund (921,74 Euro) fällig.

apa/dpa

stol