Freitag, 11. November 2016

Gabriel bat Putin um ein Autogramm

Sigmar Gabriel ist Vizekanzler, Wirtschaftsminister, SPD-Chef. Und manchmal auch Autogrammjäger.

Putin um ein Autogramm fragen? Kann man machen, meint Sigmar Gabriel.
Putin um ein Autogramm fragen? Kann man machen, meint Sigmar Gabriel. - Foto: © APA/EPA

Im Oktober 2015 ist Gabriel zu einem Gespräch bei Russlands Präsident Wladimir Putin in dessen Residenz Nowo-Ogarjowo bei Moskau. Neben Weltpolitik, Russland-Sanktionen und Gaspipeline nach Deutschland bringt Gabriel ein persönliches Anliegen zur Sprache. Er bittet Putin um ein Autogramm.

Nicht für sich selbst, sondern für die damals 32 Jahre alte Oksana, eine in Sibirien geborene Zahnarzthelferin in der Praxis von Gabriels Frau Anke. Putin kritzelt „Oksana“ und „Alles Gute“ auf sein Foto, das Gabriel mit heim nach Goslar nimmt.

Diese Anekdote (über die auch die „Goslarsche Zeitung“ berichtete) findet sich in der ersten Biografie über Leben und Aufstieg des heute 57 Jahre alten SPD-Vorsitzenden wieder, geschrieben von den beiden Berliner Journalisten Christoph Hickmann („Süddeutsche Zeitung“) und Daniel Friedrich Sturm („Die Welt“). Das jetzt im dtv-Verlag erschienene Buch („Patron und Provokateur“) dreht sich um die Frage, ob Gabriel Kanzler könnte.

dpa

stol