Freitag, 03. Mai 2019

Harry sagt Besuch in Amsterdam ab: Kommt Baby Sussex?

Der britische Prinz Harry (34) hat eine Reise nach Amsterdam am kommenden Mittwoch abgesagt. Der Buckingham-Palast wollte auf Anfrage am Freitag aber nicht mitteilen, ob die Absage in Zusammenhang mit der Geburt des ersten Kindes von Harry und Meghan (37) steht.

Harry und Meghan im Februar in Marokko. - Foto: AP
Harry und Meghan im Februar in Marokko. - Foto: AP

Die Royals halten sich, wie berichtet, mit dem Termin bedeckt. Meghan hatte Fans aber vor Monaten einmal gesagt, dass ihr Kind Ende April/Anfang Mai auf die Welt kommen könnte.

An einer Reise nach Den Haag am kommenden Donnerstag hält Harry fest. Dort will er für die Invictus Games, eine von ihm ins Leben gerufene Sportveranstaltung für kriegsversehrte Soldaten, werben. Der Wettbewerb findet vom 9. bis 16. Mai 2020 in Den Haag statt.

Wann ist es endlich soweit?

Mit der Geburt von Baby Sussex, wie britische Medien den jüngsten Spross aus dem britischen Königshaus oft nennen, wird Anfang Mai gerechnet. Es ist ungewiss, ob die Welt davon erfahren wird, wenn die Wehen einsetzen. Möglich ist, dass die guten Neuigkeiten erst bekannt werden, wenn das Baby schon da ist. Es wird damit gerechnet, dass Harry und Meghan dafür ihren neuen Instagram-Account nutzen werden.

Wo kommt das Baby zur Welt?

Vieles scheint darauf hinzudeuten, dass es eine Hausgeburt in dem neuen Zuhause von Meghan und Harry in Windsor, Frogmore Cottage, sein wird. Eine Bestätigung des Königshauses dafür gibt es aber nicht. Ganz in der Nähe ihres jetzigen Wohnsitzes hatte das Paar vor einem knappen Jahr geheiratet. Die Bilder Hunderttausender jubelnder Royal-Fans gingen um die Welt.

Für die Öffentlichkeit hieße eine Hausgeburt aber auch, dass man sich wohl erst einmal mit weniger Informationen zufriedengeben müsste. Anders als bei Harrys älterem Bruder William (36) und dessen Frau Kate (37), wird es dann keinen Fototermin mit dem Neugeborenen auf den Stufen vor Krankenhaus geben. Kate hatte sich jeweils nur Stunden nach der Geburt mit ihren Babys vor dem Eingang des St.-Mary-Hospitals in London präsentiert. Sollte sich Meghan doch noch für ein Krankenhaus entscheiden, wird ihre Wahl Medienberichten zufolge wohl auf das Frimley Park Hospital in der Grafschaft Surrey fallen, das nicht weit von Windsor entfernt ist.

Wird es ein Mädchen oder ein Junge?

Glaubt man den britischen Wettanbietern, wird es ganz klar ein Mädchen. Wetten über das Geschlecht des Kindes werden bereits seit Anfang April keine mehr angenommen, weil sich ein klarer Trend für ein Mädchen abzeichnete, sagte der Pressesprecher des britischen Buchmachers William Hill, Rupert Adams, kürzlich vor Journalisten in London. „Das bedeutet, die Leute wissen es“, sagte Adams. Möglicherweise seien Informationen aus dem Umfeld der werdenden Eltern trotz aller Bemühungen um Geheimhaltung nach außen gedrungen.

Die Briten warten gespannt auf Baby Sussex. Überall gibt es spezielle Baby-Bekleidung zu kaufen. - Foto. Apa/Afp

Wie wird das Baby heißen?

Auch das bleibt bislang ein gut gehütetes Geheimnis. Bei den Wettanbietern liegen auf den ersten Plätzen nur Mädchennamen. Getippt wird, dass Harry und Meghan trotz ihres Drangs, vieles neu und anders zu machen, einen traditionellen Namen wählen werden. Auf Platz eins bei William Hill liegt Diana, der Name der 1997 tödlich verunglückten Mutter von Prinz Harry. Auf Platz zwei folgt Victoria, Platz drei teilen sich Alice, Isabella und Grace. Für nahezu ausgeschlossen hält William-Hill-Sprecher Adams, dass die beiden ihrem Kind einen US-amerikanischen Namen geben werden. Zwar gibt es Wetteinsätze dafür, dass die Wahl auf Chardonnay oder Princess fällt, doch deren Gewinnchancen werden als sehr gering eingestuft. Afrikanische Namen finden sich gar nicht auf der Liste.

Sollte es doch ein Junge werden, kommen laut Wettanbieter vor allem die Namen James, Arthur und Edward infrage. Weit abgeschlagen ist Thomas, der Name von Meghans Vater, der sich zum Verdruss der Royals immer wieder in der Klatschpresse zu Wort meldet. Als noch unwahrscheinlicher gilt Donald.

Wird das Baby einen US-Pass bekommen? Und welchen Titel wird es tragen?

Eine doppelte Staatsbürgerschaft für das Kind von US-Amerikanerin Meghan und dem britischen Royal Harry wäre der BBC zufolge durchaus möglich. Ob Harry und Meghan davon Gebrauch machen, ist aber nicht bekannt. Unklar ist bislang auch noch, welchen Titel das Kind bekommen wird. Automatisch eine Prinzessin oder ein Prinz wird das Baby nicht, es sei denn Queen Elizabeth II. (93) entscheidet anders. Adelsexperten zufolge bekäme ein Mädchen den Titel Lady Mountbatten-Windsor. Ein Junge dürfte sich wohl Earl of Dumbarton nennen. Beide würden aber wohl später etwa in der Schule mit Nachnamen einfach Sussex heißen, denn Harry und Meghan sind Herzog und Herzogin von Sussex.

apa/dpa/stol

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