Mittwoch, 02. Mai 2018

Harry und Meghan: Schauplätze der Hochzeit

In gut zwei Wochen ist es soweit. Die Hochzeit des Jahres steht an. Vier Orte spielen am Hochzeitstag von Prinz Harry und seiner Braut Meghan eine zentrale Rolle.

In gut zwei Wochen ist es endlich soweit mit der royalen Hochzeit von Harry und Meghan.
In gut zwei Wochen ist es endlich soweit mit der royalen Hochzeit von Harry und Meghan. - Foto: © APA/AFP

Schloss Windsor

Die westlich von London gelegene Residenz ist der zentrale Schauplatz der Prinzenhochzeit. Hinter hohen dicken Mauern gelegen, ist die Burganlage seit mehr als 900 Jahren einer der englischen Königssitze. Königin Elizabeth II. verbringt hier viel Zeit und empfängt auch Staatsgäste. Die Grundmauern des mehrfach umgebauten und erweiterten Schlosses auf einem Hügel oberhalb der Themse stammen aus dem Jahr 1070, als Wilhelm der Eroberer eine Reihe von Festungen rund um London anlegte.

St. Georgs-Kapelle

Die spätgotische Kapelle aus dem 15. Jahrhundert liegt innerhalb der Burgmauern im Unteren Hof von Schloss Windsor. Hier wurde Prinz Harry 1984 getauft – und hier wird der Erzbischof von Canterbury ihn und seine Braut Meghan auch trauen. Die Kirche baute Edward IV. 1475 für den Hosenbandorden aus. Die Kapelle sah schon viele royale Hochzeiten, darunter die mehrerer Kinder von Queen Victoria. Prinz Charles und Camilla empfingen hier im April 2005 nach ihrer Trauung den Segen der Kirche. Auch liegt dort begraben, wer in der Monarchie Rang und Namen hatte: von König Heinrich VIII. bis zu Queen Mum.

St. Georgs- Halle

Schloss Windsor gilt als das „englische Versailles“ und hat unter anderem Staatsräume wie die rund 55 Meter lange St.-Georgs-Halle. Die Decke des prunkvollen Raumes ist mit den Wappentafeln der Ritter des Hosenbandordens geschmückt. Hier gibt die Queen nach der Trauung einen Empfang für rund 600 Gäste.

Frogmore House

Frogmore ist ein Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor. Sein Name ist der riesigen Zahl von Fröschen geschuldet, die einst in dem sumpfigen Gebiet lebten. Das um 1690 erbaute Frogmore House ließ Königin Charlotte in den 1790er Jahren für sich als Landschloss modernisieren. Das Anwesen wird von der königlichen Familie noch immer privat genutzt und ist nur an wenigen Tagen öffentlich zugänglich. In die idyllische Residenz hat Prinz Charles als Vater des Bräutigams 200 Gäste zum Abendempfang geladen. Das offizielle Verlobungsbild zeigt das Paar auf einer Veranda des Schlosses.

dpa

stol