Es war irgendwann im Herbst 2002. „Am Tag zuvor war ich ganz normal schwanger und voller Erwartungen; einen Tag später lag mein totes Kind auf meiner Brust“, sagt Helga Seebacher. Die heute 53-Jährige sitzt am Esstisch ihrer Wohnung in Vintl, nur mit Mühe kann sie Tränen unterdrücken. Zwischen Mutterglück und tiefer Trauer lagen damals knappe zwölf Stunden. <BR /><BR />Nur zwei Jahre später sollten Helga und ihr Mann Martin Niedermair acht Tage lang um das Überleben ihres zweiten Kindes bangen, dann starb der Kleine. „Wir haben Jari hier in Vintl begraben, während sein Bruder im Sternenkinder-Grab auf dem Bozner Friedhof ruht“, sagt die Psychologin und Neuromentaltrainerin, die ihre Geschichte in einem Buch erzählt hat. Dieses ist als Vademecum für Menschen gedacht, die das Schicksal in die Knie zwingt. Sie sollen „aufstehen, weitergehen und leben“ – so der Titel des Ratgebers.<BR /><BR /><i>Das Porträt einer Frau, die aus eigener Kraft wieder Mut gefasst hat, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der „Südtiroler Frau“.</i><BR /><BR /><b>Weitere Themen im Heft:</b> ein Interview mit Rentenexpertin Luisa Gnecchi über gefährliche Lohnlücken; Sr. Mirjam Volgger nimmt die „Frau“-Leserinnen mit auf ihre Missionsreise nach Bolivien; Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder (Team K) beantwortet den Fragebogen der „Südtiroler Frau“; Hildegard Kreiter regt in ihrer Rubrik „Grün & Kraft“ an, unsere Sinne zu schärfen.