Mittwoch, 25. November 2020

Herzogin Meghan: Habe im Juli eine Fehlgeburt erlitten

Herzogin Meghan (39) hat nach eigenen Angaben im Juli dieses Jahres eine Fehlgeburt erlitten.

Herzogin Meghan hat nach eigenen Angaben eine Fehlgeburt erlitten: „Ich fühlte einen starken Krampf“, dann fiel sie zu Boden.
Herzogin Meghan hat nach eigenen Angaben eine Fehlgeburt erlitten: „Ich fühlte einen starken Krampf“, dann fiel sie zu Boden. - Foto: © APA/afp / ADRIAN DENNIS
Sie habe das Ungeborene verloren, als sie ihrem einjährigen Sohn Archie die Windel gewechselt habe.

„Ich fühlte einen starken Krampf“, schrieb die Frau von Prinz Harry am Mittwoch in der „New York Times“. Dann sei sie mit Archie in den Armen auf den Boden gefallen.

„Ich wusste, als ich mein erstgeborenes Kind umklammerte, dass ich mein zweites verliere.“



Harry und Meghan hatten sich im Frühjahr vom Königshaus losgesagt.

Sie leben – nach kurzen Zwischenstationen in Kanada und Los Angeles – zurzeit in einem großen Haus im kalifornischen Santa Barbara.

Im Mai 2019 wurde Söhnchen Archie geboren.

Im Gespräch mit der New York Times sagte die Herzogin: „Der Verlust eines Kindes ist ein fast unerträglicher Schmerz, den viele Frauen erleben, aber nur wenige sprechen darüber. Ich habe erfahren, dass von 100 Frauen 10 bis 20 bereits eine Fehlgeburt erlebt haben.“

Dennoch würde selten darüber gesprochen, es ist ein Tabu-Thema, obwohl es alltäglich passiert: „Oft lähmt nicht nur der Schmerz, sondern auch ein unnötiges Gefühl der Schuld, und so schließt sich der Kreis des einsamen Trauerns.“

Frauen, die darüber sprechen, würden hingegen eine Tür öffnen und anderen den Mut geben, über ihre eigenen Erfahrungen zu sprechen.

dpa/liz