<BR /><div class="img-embed"><embed id="1133262_image" /></div> Im Februar 2022 müssen Millionen von Menschen von einem Tag auf den anderen aus ihrer Heimat flüchten. Sie lassen alles zurück: ihr Zuhause, ihre Arbeit, ihre Freunde, ihre Familie. <BR /><BR /><embed id="dtext86-68711546_quote" /><BR /><BR />Schätzungsweise 2000 Ukrainerinnen und Ukrainer haben sich seit Kriegsbeginn in Südtirol niedergelassen. „Sie haben sich hierzulande gut eingelebt“, weiß Präsidentin Starvoska. Viele hätten eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten, eine Arbeit gefunden. „Sie wollen ein normales Leben führen, das ihnen Sicherheit gibt.“ Eine Sicherheit, die alles andere als selbstverständlich ist. <h3> Trumps langer Schatten</h3>Die aktuellen geopolitischen Entwicklungen sind nämlich beunruhigend. Der US-amerikanische Präsident Donald Trump will mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen Frieden verhandeln, ohne die Ukraine miteinzubeziehen (wir haben berichtet). <BR /><BR /><embed id="dtext86-68711784_quote" /><BR /><BR />„Die Angst ist groß.Niemand hätte sich das erwartet. Putin wurde weltweit als Aggressor eingestuft“, zeigt sich Starovska bestürzt. Mehr Menschen würden deshalb wieder die Ukraine verlassen – verzweifelt, aus Sorge vor der Zukunft. „Südtirol – das Land, die Gemeinden, aber auch die Menschen – haben uns sehr geholfen und tun es immer noch. Dafür sind wir sehr dankbar“, sagt Starvoska. „Wir hoffen, dass Europa uns weiter unterstützt. Die Ukraine war und ist ein freier und souveräner Staat, der für Demokratie kämpft.“ Starovska zeigt sich optimistisch: „Unsere Männer sind geeinter denn je, sie werden uns weiter verteidigen.“