Konkurrenz bekommt sie im zweiten Halbfinale der Schlagershow unter anderem von Kandidaten aus Norwegen, Finnland, Irland und der Schweiz. Insgesamt wetteifern Künstlern aus 15 Ländern um die letzten zehn Startplätze.Am Dienstag hatten unter anderem die Sängerinnen aus Russland und der Ukraine den Einzug ins Finale geschafft. Neben den Favoriten Schweden und Armenien war überraschend San Marino mit ESC-Urgestein Ralph Siegel am Klavier weitergekommen. Das deutsche Trio Elaiza ist automatisch für das Finale qualifiziert.Tom Neuwirth – der Mann hinter der WurstAls Neuwirth hatte er Erfolg, als Wurst den absoluten Durchbruch: Der gebürtige Gmundner Tom Neuwirth hat auch im bürgerlichen Outfit Erfahrungen mit Shows im ORF gesammelt – die Chance zum europaweiten Hit hat er nun aber mit seiner Kunstfigur Conchita Wurst samt Perücke und Vollbart. So vertritt der 25-Jährige Österreich beim Song Contest.Neuwirth, am 6. November 1988 in Gmunden geboren, wuchs im steirischen Bad Mitterndorf auf. 2006 trat der Modeschüler erstmals vor die nationale Fernsehgemeinde, als er an der dritten Staffel von „Starmania“ teilnahm und dort Zweiter hinter Nadine Beiler wurde. Im Jahr darauf war er Mitglied der Kurzzeit-Boyband „jetzt anders!“ – gemeinsam mit Falco De Jong Luneau, Johannes „Johnny“ K. Palmer und Martin Zerza.Nach deren Auflösung wurde es wieder einige Zeit ruhiger um den 1,72 Meter großen Künstler, der 2011 die Modeschule in Graz abschloss. Im gleichen Jahr trat er dann in der ORF-Talentshow „Die große Chance“ erstmals als bärtige Diva Conchita Wurst ins Rampenlicht – und nahm mit seinem Alter Ego 2012 auch am österreichischen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest teil, wo er aber den Trackshittaz unterlag.Im Vorjahr ging es für Conchita dann hart zur Sache, engagierte sie sich einerseits für die ORF-Reihe „Die härtesten Jobs Österreichs“ als Fischverarbeiterin und andererseits für die RTL-Sendung „Wild Girls“ in der Wüste, um dort Platz 7 zu erreichen. Als Song-Contest-Teilnehmerin 2014 musste Neuwirth alias Wurst nun keine Castingshow absolvieren. Die Diva der besonderen Art wurde von Fachleuten gekürt, um mit „Rise Like A Phoenix“ Österreich in Kopenhagen zu vertreten.dpa/apa