Montag, 19. Dezember 2016

„Ich möchte eine Familie“: Inner im „Gazzetta“-Interview

Christof Innerhofer ist der Größte – zumindest auf der „Gazzetta Dello Sport“. Vor wenigen Tagen ist ein Sonderheft erschienen, „Inner“ blickt cool vom Cover. Im Heft plaudert das Gaiser Ski-Ass dann aus dem Nähkästchen.

Macht in jedem Anzug eine gute Figur: Christof Innerhofer auf dem Cover.
Macht in jedem Anzug eine gute Figur: Christof Innerhofer auf dem Cover. - Foto: © STOL

„Inner ist ohne Zweifel der Schöne unter den Skifahrern.“ Die „Gazzetta“ spart nicht mit Schmeicheleien, wenn sie über Christof Innerhofer berichtet. Dieser Tage tut sie es wieder – und das richtig groß. Inner – in Anzug und mit Fliege – prangt vom Cover eines Sonderhefts. Im Gespräch mit der Journalistin Alessia Cruciani gibt er zu: „Ich habe immer auf meinen Körper geachtet. Für einen Abfahrer ist es nicht selbstverständlich, einen so athletischen Körper wie meinen zu haben.“

Seit 10 Jahren im Weltcup, WM in Garmisch als Höhepunkt

Seit 10 Jahren fährt der Gaiser nun schon im Ski-Weltcup mit – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Innerhofer gilt als Mann für die ganz großen Bühnen. Unvergessen bleibt das Jahr 2011: Inner holte damals WM-Bronze in der Abfahrt, Silber in der Super-Kombination und WM-Gold im Super-G. Drei Jahre später schnappte er sich in Sotschi noch einmal Olympia-Silber in der Abfahrt und Bronze in der Super-Kombi.

Danach machte dem Gaiser immer öfter der Rücken zu schaffen. Nun hofft er, so sagt er der „Gazzetta“ auf den Beginn einer zweiten Karriere.

Will bald die Frau fürs Leben finden

Einen neuen Lebensabschnitt hat Inner auch privat angetreten. Der 32-Jährige ist aktuell wieder Single, verrät er der „Gazzetta“. Nun konzentriere er sich 100 Prozent aufs Skifahren. Aber: „Ich möchte bald die Frau finden, die ich heirate. Ich träume von einer Familie.“

Erst vor kurzem habe er eine „bekannte Schauspielerin“ kennengelernt. „Ich dachte mir: ‚Wow, was für eine Frau!‘“ Man habe sich ein paar Mal getroffen, dann aber habe er bemerkt, dass sie ein vollkommen anderes Leben als er führe. „Ich kann nicht Aperitivi trinken, abends essen gehen und nie früher als 2 Uhr ins Bett kommen. Ich bin ein Sportler, so ein Leben ruiniert mich.“

Skifahren – das sei seine Welt, sein Leben. Noch bis 2022 will Inner weitermachen. Dann finden in Peking die Olympischen Spiele statt.

Das Interview mit Christof Innerhofer. 

 

stol

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