Nämlich jene, neue Routinen zu schaffen, die zu einer wertvollen Unterstützung werden und das Zusammenleben erleichtern können.<BR /><BR /><b>Von Doris Ebner</b><BR /><BR />Hier fünf Tipps, mit denen Sie nach und nach für mehr Ruhe sorgen können. <BR /><h3> 1</h3>Wenn es um Veränderung geht, ist Geduld meist der beste Ratgeber. Nach drei Monaten Sommerferien und einer entsprechend langen Zeit, in der es meist keine oder nur wenige Verpflichtungen gab, fällt das Einhalten eines genauen Plans oftmals nicht leicht. Früh aufstehen, rechtzeitig das Haus verlassen, am Abend nicht zu spät ins Bett gehen: Das alles kann erst mal zur Herausforderung werden. Deshalb ist es wenig zielführend, sofort zu viel Strenge an den Tag zu legen. Disziplin ist wichtig, doch auch wenn es einmal nicht klappt, sollte die Situation nicht sofort in ein Drama mit Weltuntergangsstimmung ausarten. Hier ist etwas Flexibilität gefragt, denn zu viel Druck erzeugt unnötigen Stress. <h3> 2</h3>Mütter und Väter jüngerer Kinder können bestätigen: Die Zeit bis zum Verlassen des Hauses wird oft als besonders kritisch erlebt. Aus dem Bett zu kommen, ist schwer, beim Frühstück wird herumgezickt und dann fahren auch noch die Schulbusse zu unterschiedlichen Zeiten ab. Um unnötige Hektik zu vermeiden und den Start in den Tag für alle angenehmer zu gestalten, kann es deshalb hilfreich sein, bestimmte notwendige Handgriffe bereits tags zuvor zu erledigen. Wenn die Schultasche schon gepackt ist, die Kleidung bereitliegt und die Pausenbox nur mehr geschnappt werden kann, bleibt mehr Zeit für ein Frühstück in Ruhe und vielleicht sogar für das Hören des Lieblingsliedes.<h3> 3</h3>Kleine Fixpunkte im Tagesablauf – vor allem auch außerhalb des Schulgebäudes – machen es für Kinder und Eltern einfacher, sich an einen neuen Rhythmus zu gewöhnen. Sie geben Orientierung, wenn es noch schwerfällt, sich an Pläne zu halten und Termine zu merken. Ein gemeinsames Mittagessen, etwas Zeit zum Reden nach dem Abendbrot oder das Vorlesen einer Gute-Nacht-Geschichte können zu kleinen Lichtblicken und wertvollen Ankern werden. Wichtig ist auch, regelmäßig Pausen einzuplanen, damit die Erholung und das Gefühl, selbst über die Gestaltung der eigenen Zeit bestimmen zu können, nicht zu kurz kommen. <h3> 4</h3>Wer den Überblick hat, bekommt es weniger schnell mit der Angst zu tun. So kann beispielsweise ein für alle gut sichtbarer Familienkalender, in den die Termine für die gesamte Woche eingetragen werden, eine wertvolle Unterstützung sein. Wer möchte, kann selbst das Befüllen des Plans zu einem kleinen Ritual machen. Wenn alle gemeinsam am Sonntagabend die Verpflichtungen für die kommenden Tage besprechen und Lösungen für mögliche Überschneidungen suchen, gibt es anschließend weniger nervenaufreibende Diskussionen und somit auch deutlich weniger Stress. <h3> 5</h3>Zu guter Letzt hilft natürlich – wie immer – die Konzentration auf das Positive. Ferien sind fantastisch, doch auch der Schulalltag hat seine schönen Seiten. Wer es schafft, die im Unterricht behandelten Themen als immer neue Abenteuer zu sehen und das Wiedersehen mit alten Freunden richtig zu genießen, wird der Urlaubszeit nicht lange nachtrauern – oder sich die Zeit bis zu den nächsten Ferien wenigstens sinnvoll zu vertreiben wissen.<BR /><h3> Zur Person</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1172901_image" /></div> <BR />Doris Ebner ist diplomierte Neuromentaltrainerin. Im Rahmen ihrer Ausbildung hat sie ihre Faszination für die Gehirnforschung und die Kraft der Gedanken entdeckt und erfahren, welche Möglichkeiten darin verborgen liegen. Ihre besondere Begeisterung gilt dem Bereich der Persönlichkeitsentwicklung, weshalb sie mit Leidenschaft ihr Wissen an andere Menschen weitergibt und sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben unterstützt. Zudem hat Doris Ebner Germanistik und Musik studiert und arbeitet als Redakteurin.