Es ist nicht so, dass Ingrid Hofer nicht schon genug Dinge um die Ohren hätte, aber für ihr Herzensprojekt nimmt sie sich die notwendige Zeit heraus. Dabei handelt es sich um den Sozialverein „Licht für Senioren“, der heuer zum zweiten Mal den mit 5.000 Euro dotierten Schaly-Pichler-Seniorenpreis gestiftet hat und auf diese Weise in tatkräftiger Zusammenarbeit mit dem Verband der Seniorenwohnheime Südtirols herausragende Initiativen für Senioren würdigt. <BR /><BR />Das Projekt ist auf insgesamt zehn Jahre angelegt, sodass das Gesamtbudget 50.000 Euro umfasst. Und so wurde heuer der Verein „Volontariat – Freiwilligenhilfe Pustertal“ für seine jahrelange freiwillige Begleitung von Senioren mit dem Schaly-Pichler-Seniorenpreis geehrt, als Präsidentin von „Licht für Senioren“ zählte Ingrid Hofer zu den ersten Gratulantinnen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1254915_image" /></div> <BR />Besagter Sozialverein stiftet nicht nur den Schaly-Pichler-Seniorenpreis, er ist grundsätzlich bemüht, ältere Menschen in Notsituationen möglichst unbürokratisch zu unterstützen. „Unser Einsatz gilt vor allem jenen Mitmenschen, die im Alter in eine Notlage geraten, das kann infolge eines Schicksalsschlages, einer zu kleinen Rente oder einer Krankheit oft recht schnell passieren“, skizziert Hofer den Vereinszweck. Es tue im Herzen weh, wenn Menschen, die ein Leben lang hart gearbeitet und dieses Land mit aufgebaut haben, in große Schwierigkeiten kommen. <h3> Vermächtnis von Karl „Schaly“ Pichler</h3>Karl „Schaly“ Pichler, 88-jährig im Dezember 2021 verstorben, war eine über die Grenzen Südtirols hinaus bekannte Persönlichkeit aus dem Passeiertal, die es bestens verstand, unternehmerisches, gesellschaftliches und soziales Engagement miteinander zu verbinden. Er hatte sich auch mit großem Eifer für den Verein „Licht für Senioren“ eingesetzt. Er war Mitbegründer des Vereins und Präsident. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1254918_image" /></div> Als einstige Lebensgefährtin war es für Ingrid Hofer ein Herzensanliegen, dieses soziale Vermächtnis von Schaly Pichler weiterzuführen. Und so leitet sie nun zusammen mit dessen Tochter Renate Pichler und Vize-Präsidentin Manuela Bertagnolli die Vereinsgeschicke. Sie organisieren Hilfsgelder und -projekte und bahnen neue Initiativen an, so etwa eine Kooperation mit dem Demenzzentrum Stiftung Haus Inge in Margreid. <h3> Treibende Kraft in Meran</h3>Von diesem Einsatz einmal abgesehen, ist Ingrid Hofer in erster Linie als treibende Kraft des Meraner Hotelier- und Tourismussektors bekannt. Seit zehn Jahren signiert sie als Präsidentin der Kurverwaltung Meran sowie HGV-Obfrau. In diesen Rollen gilt es, die vielen Initiativen der Kurstadt zu betreuen und am Puls der Zeit zu bleiben.<BR /><BR /> Der Reigen reicht vom Frühjahrsfestival über Sommerevents, das WineFestival bis hin zum Christkindlmarkt, vom gastronomischen Angebot bis hin zur Mobilität. „Mir ist einfach wichtig, dass wir uns als Team der Kurverwaltung um eine lebenswerte Stadt bemühen, in der sich Gäste wie auch Einheimische wohlfühlen“, erklärt sie. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1254921_image" /></div> <BR />Folglich ist es auch kein Wunder, wenn sich Ingrid Hofer bei jeglichem Anlass stilsicher bewegt und passende Worte findet. Dass sie den Menschen zugewandt ist, überrascht auch insofern nicht, als dass sie von Kindesbeinen an von Gästen umgeben war – als Spross der Hoteliersfamilie Walch in Toblach.<h3> Vom Pustertal ins Burggrafenamt</h3>Heute führen ihre beiden Brüder das Familienhotel Walch in vierter Generation, Ingrid hat es nach ihrer Ausbildung ins milde Burggrafenamt gezogen, sie hat 21-jährig geheiratet und Schritt für Schritt mit Robert das Hotel „Pienzenau am Schlosspark“ zu einer guten Adresse in der Passerstadt aufgebaut. <BR /><BR />In der unmittelbaren Nachbarschaft befinden sich Schloss Rubein, Pienzenau und Trauttmansdorff. Auch ihre beiden Töchter haben ihre Bestimmung im Hotelfach gefunden: Patrizia, die ältere, hat es nach Rom verschlagen, Sabrina dagegen leitet ein Hotel in der Nähe von Meran. Geht es um Dinge wie Gastfreundschaft, Herzlichkeit, Servicequalität oder Menschenkenntnis, merkt man sofort, dass Ingrid Hofer Hotelierin mit Leib und Seele ist.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1254924_image" /></div> <BR />Bewusst nimmt sie sich Zeit für ihre Hobbys, insbesondere am Golfen und Skifahren findet die Powerfrau Gefallen. „Vor allem mag ich die Gesellschaft von lieben Freunden, hierfür gibt es eh immer wieder Gelegenheiten und Treffs“, erklärt sie vergnügt. Nie verzichten möchte sie auf unbeschwerte Stunden mit ihren Enkelkindern. <BR /><BR /><embed id="dtext86-72830761_listbox" /><BR /><BR />„Mit Leo gehe ich gerne Golf spielen, während ich die Erlebnisse mit Arno und Clara besonders genieße – etwa Nachmittage an Spielplätzen, Geschichten erzählen oder erlebnisreiche Wanderungen.“ <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1254927_image" /></div> <BR />Eines zeigt sich somit an der Person Ingrid Hofer ganz deutlich: Wenn man sich für die Gemeinschaft und die Mitmenschen einsetzt, kommt das Gesellige nie zu kurz und in der Regel bekommt man auch viel zurück.<BR /><BR /><embed id="dtext86-72830695_listbox" />