Freitag, 24. August 2018

Insektenstiche bei Tieren nicht unterschätzen

Eine dicke Beule am Auge oder an der Pfote: Hunde und Katzen sind genauso von Stichen betroffen wie Menschen. In den meisten Fällen reicht es aus, wenn Halter die Stellen kühlen, zum Beispiel mit einem Beutel kaltem Wasser oder Eiswürfeln.

Auch Hunde und Katzen können auf Insektenstiche allergisch reagieren.
Auch Hunde und Katzen können auf Insektenstiche allergisch reagieren. - Foto: © shutterstock

Es gibt aber auch kompliziertere Fälle. Je nach Einstichstelle können die Atemwege zuschwellen und das Tier im schlimmsten Fall ersticken. Gefährdet sind Haustiere, die an einer Allergie gegen Insektengifte leiden. Hier besteht die Gefahr, dass Hund oder Katze einen allergischen Schock bekommen.

Schock am Zahnfleisch erkennbar

In der Regel wissen Halter erstmal nicht, ob ihr Tier allergisch auf Insektengifte ist. Deshalb sollten Halter den Vierbeiner nach dem Stich genau beobachten und die Schleimhäute kontrollieren. Wenn mit dem Daumen kurz und fest auf das Zahnfleisch gedrückt wird, sollte es erst weiß und danach sofort wieder rosa werden. Dauert es bis zur Rückfärbung länger, ist schnelles Handeln angesagt. Halter sollten mit Hund oder Katze sofort zum nächsten Tierarzt fahren, um den Schock schnell behandeln zu lassen.

dpa/tmn 

stol