Tausende von „yuru-kyara“ (zu Deutsch etwa „entspannte Figuren“), wie die Maskottchen in Japan genannt werden, bevölkern die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt. Städte, Provinzen, unzählige Unternehmen und selbst Ministerien – sie alle haben ein eigenes Maskottchen.Hinter den flauschigen Figuren steckt ein dickes Geschäft. Nicht nur für die Präfektur Kumamoto sind Maskottchen wie Kumamon ein nicht zu unterschätzender Image-Gewinn. Der Bär ist auf unzähligen Produkten wie Lebensmitteln, Kleidern, Taschen oder Zügen zu sehen. Und ab September dann auch auf YouTube. Die jeden Montag geplanten Videos werden mit englischen Untertiteln versehen, später sollen auch Untertitel unter anderem in Deutsch und Französisch folgen, wie es hieß.dpa